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Wertingen

22.10.2020

"Hightech-Kids": Die Wertinger Band Grey nimmt eigene Songs auf

Die Wertinger Band „Grey“ hat die Corona-Zeit für die Einspielung eigener Kompositionen genutzt. Sie sind unter anderem auf Youtube zu hören.
Bild: Band Grey

Die Live-Band „Grey“ aus Wertingen kreiert in der Corona-Zeit etliche Kompositionen. Die Songs sind auf Youtube und Instagram abrufbar.

Für Kulturschaffende stellt die Corona-Epidemie eine große Herausforderung dar. Künstler und Live-Bands müssen häufig auf Auftritte und Publikum verzichten. Die Rockband „Grey“, eine fünfköpfige Gruppe aus dem Wertinger Umland, hat diese Zeit aber für eigene Songs optimal genutzt. Herausgekommen sind unter anderem „Higtech-Kids“ und „Trümmerwolken“, inzwischen auch auf Youtube zu hören.

2015 wurde die Wertinger Band gegründet

Die Formation wurde 2015 gegründet. Das Repertoire reicht von "Clueso" über "Placebo" bis zu „Kings of Leon“. „Nun haben wir endlich unseren Traum wahr gemacht und an den drei ersten eigenen Songs gearbeitet, so Frank Mantwied, der Frontmann der Band. Es habe „riesen Spaß“ gemacht, die selbst komponierten Texte in die Eigenkompositionen von Martin Büchele, dem Gitarristen von Grey, musikalisch umzusetzen. Hinter einer Eigenkomposition stecke eine Menge Zeit - und verändern könnte man immer wieder, erklärt Büchele.

Die spannendste Zeit waren dann die ersten Proben mit der Band. Jeder Einzelne musste hier seine Parts erarbeiten. Insbesondere die Klavierparts, gespielt von Martin Liepert, und die Geigenmelodien von Stephan Reißner, der zugleich auch der Bassist der Band ist, mussten exakt passen. Nicht zu vergessen die Rhythmus-Maschine mit Alex Rigel am Schlagzeug.

Bisher hatte sich die Gruppe der Covermusik gewidmet

Seit fünf Jahren hat sich die Gruppe hauptsächlich der Covermusik gewidmet, nun brächten die Eigenkompositionen die Band auch musikalisch weiter, sagt Frank Mantwied. In vielen Proben und einem abschließendem Probenwochenende im Bruder-Klaus-Heim in Violau arbeiteten die Musiker die Songs so aus, dass sie im August ins Studio gehen konnten.

Herausgekommen sind drei deutschsprachige Songs mit aussagekräftigen Texten. „Hightech-Kids“, ein Song, den eher die Eltern verstehen, deren Kinder im handyfähigen Alter sind, oder auch „Trümmerwolken“, deren Sinn sich wohl jeder selbst zurecht legen kann. „Wir werden auch an weiteren Stücken arbeiten“, so Frank Mantwied. Die ersten zwei Stücke sind bereits über Youtube und Instagram abrufbar. (pm)

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