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23.06.2009

Historische Linde dient als Regendach

Meitingen-Herbertshofen (gp) - Als Regendach diente die 106 Jahre alte historische Linde in der Fuggerstraße beim 8. Dorffest des Weizenclubs Herbertshofen. Diesmal ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei der Gewinner der Aktivitäten und der freiwilligen Arbeit der Freizeitvereinigung.

Nach dem trotz der Witterungsverhältnisse guten Festverlauf kann die DKMS mit ein paar Tausend Euro Spenden aus dem Reinerlös rechnen. "Unsere vielen Helfer hatten an beiden Tagen vor allem in der Küche Hochbetrieb", dankte Vorsitzender Richard Heckel seinem fleißigen Team, aber auch der Geschäftswelt und der Bevölkerung für die Unterstützung.

Erlös ist für guten Zweck

Bürgermeister Dr. Michael Higl lobte beim Bieranstich die gute Idee der Freizeitvereinigung, ihre Festerlöse - inzwischen über 20 000 Euro - wohltätigen Zwecken zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig das Miteinander der Bürgerschaft auf einem naturgeschützten Platz im südlichen Altdorf mit einem Fest zu beleben.

Historische Linde dient als Regendach

Der Bürgermeister erinnerte zusammen mit seinen Stellvertretern Rudolf Helfert und Werner Grimm und mehreren Markträten an die Pflanzung der Linde anlässlich der Gründung des Herbertshofer Obst- und Gartenbauvereins im Jahre 1903 durch den damaligen Gründungsvorsitzenden, Ortspfarrer Joseph Dillmann. Ihm hatten die Gartler zu ihrem Jahrhundertjubiläum einen Gedenkstein am Fuße des Baumes gewidmet.

Auch Pfarrer Johnson Puthuva, Geistlicher Rat Ludwig Hihler und Altbürgermeister Alfred Sartor erwiesen den Wohltätern ihre Reverenz.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die "Drei Boarischen" und die "Ellgauer Musi".

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