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22.07.2010

Hoher Schaden bei Brand in der Molkerei Müller

Fischach-Aretsried Hohen Schaden hat ein Brand bei einer Verpackungsfirma, die zur Unternehmensgruppe Theo Müller gehört, in Aretsried gestern früh gegen 6.30 Uhr angerichtet, wie Polizei und Feuerwehr berichten. Ausgelöst wurde der Brand wohl bei Einstellarbeiten an einer Maschine auf dem Werksgelände, auf dem sich auch die Molkerei Alois Müller befindet, die für den Druck von Etiketten benutzt wird.

Rauch verbreitet sich schnell

Zwar konnte der direkte Brand, so Kreisbrandinspektor Günter Litzel, von den Beschäftigten vor Ort schnell gelöscht werden. Doch der Rauch verbreitete sich durch die Lüftungsanlage in den Betriebsräumen weiter. Dadurch kam es zu einer starken Beeinträchtigung, vor allem im ersten Stock.

Als die Feuerwehren aus Aretsried und Fischach eintrafen, hatten sich die Mitarbeiter des Unternehmens schon ins Freie gerettet, verletzt oder gefährdet wurde bei dem Brand niemand. Die verrauchten Räume wurden mithilfe eines Überdruckbelüfters von der Feuerwehr entraucht. Auf Gebäudeteile griff das Feuer nicht über. Dennoch war die Gefahr noch nicht gebannt. Kurz nach 7 Uhr wurde auch die Feuerwehr Diedorf nach Aretsried gerufen, da sie die nächstgelegene Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera ist. Mithilfe der Kamera wurde die Lüftungsanlage auf weitere Brandherde untersucht. Erst gegen 9.30 Uhr war der Einsatz abgeschlossen, bei dem die drei Wehren mit insgesamt rund 40 Männern im Einsatz waren.

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Allein der Schaden an der defekten Druckmaschine, so hieß es zunächst von der Polizei, betrage bis zu einer Million Euro. Hinzu kämen weitere Beträge durch die verrauchten Räume und den Produktionsausfall. Die genaue Schadenshöhe ist aber nicht bekannt, kann jedoch auch geringer sein.

Die Kriminalpolizei Augsburg hat Brandfahnder eingesetzt, die im Moment von einem technischen Defekt an der Maschine ausgehen. Das Unternehmen selbst wollte sich auf Anfrage unserer Zeitung zu dem Vorfall nicht äußern.

Mehr als 1000 Beschäftigte

In dem Werk der Molkerei Müller, dem Stammwerk des heute internationalen Unternehmens, arbeiten weit mehr als 1000 Beschäftigte. Im Schichtbetrieb wird dort rund um die Uhr Milch verarbeitet. (jah)

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