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Bauplätze

05.07.2018

Im Marienfeld West II geht es jetzt los

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Im Baugebiet Marienfeld West II in Wertingen haben die Arbeiten begonnen. Zunächst werden drei Parzellen des Gebietes erschlossen. Dort sollen einmal 50 Bauplätze entstehen.
Bild: Hertha Stauch

Im Wertinger Westen sind bis zu 50 neue Bauplätze geplant. Zur besseren Verkehrserschließung wird eine Verbindungsstraße gebaut.

Die Zusamstadt Wertingen wächst unaufhörlich, das ist an mehreren Baugebieten innerhalb der Stadtgrenzen zu erkennen. Neben der Erweiterung des Baugebiets „Am Eisenbach“ wurde jetzt auch mit den ersten Erschließungsarbeiten im äußersten Westen von Wertingen begonnen. Am Ende der Straße „Am Marienfeld“ wird derzeit gebaggert und gebuddelt.

„Wir fangen erst mal mit der Erschließung für drei Parzellen an, sukzessive wird dieses Gebiet mit der Bezeichnung ‚Marienfeld West II’ in den nächsten Jahren dann weiterentwickelt“, sagt Stadtbaumeister Anton Fink zu dem großen Vorhaben der Stadt.

Zur besseren Anbindung der zukünftigen Bauflächen soll eine Verbindungsstraße ausgehend von der Dillinger Straße hin zur Riedgasse gebaut werden. „Das hat Bürgermeister Willy Lehmeier den Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Stadtratssitzung zugesagt“, zitiert Fink den Bürgermeister. Erst nach der Fertigstellung einer Verbindungsstraße könne der Großteil der Flächen als Baugrundstücke verkauft werden. Werden Grunderwerb, Planung und Finanzierung der Straße in diese Überlegungen mit einbezogen, werde wohl vor 2022 keine Weiterentwicklung im Baugebiet Marienfeld West II möglich sein, so Fink.

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Doch in diesen Tagen buddeln sich die Bagger erst mal unter Aufsicht der Bauleiter Franz Körner und Dr. Richard Orb ins Erdreich, um Kabel, Kanalrohre und Leitungen für Glasfaser, Strom und Wasser verlegen zu können. Körner ist Hoch- und Tiefbautechniker des bauausführenden Unternehmens „Friedrich Wiesmüller, Straßen- und Tiefbau GmbH“ aus Thierhaupten, und Orb ist von der Stadt beauftragter Planer des gleichnamigen Mertinger Ingenieurbüros. „Die jetzige Erschließungsstraße mit einer Länge von 70 Metern wird zunächst nur eine Stichstraße sein, bis klar ist, wie die Verbindungsstraße von der Dillinger Straße kommend realisiert werden kann“, so Fink weiter. Bis zum Herbstanfang will man mit diesen ersten Erschließungsarbeiten der Stichstraße fertig sein.

„Was wir an dieser Stelle mit der Erweiterung des Baugebietes ebenfalls zukünftig vorsehen werden, ist die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens“, erklärt Fink. Dieses soll dann das abfließende Oberflächenwasser puffern, vor allem nach einem Starkregen, um es anschließend gedrosselt und damit kontrolliert in den bestehenden Regenwasserkanal ableiten zu können.

„Auch mit diesem Regenrückhaltebecken kommen wir den Befürchtungen mancher Anlieger entgegen, die die Sorge äußerten, dass bei der geplanten Oberflächenversiegelung durch dieses Baugebiet der bestehende Kanal überlastet sein könnte.“ Die Baukosten für diese ersten Bauarbeiten beziffert der Stadtbaumeister mit circa 450000 Euro. (pm)

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