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Wertinger Nacht

16.11.2018

Im Wertinger Dunkeln ist gut…

Bei der Wertinger Nacht war die Innenstadt voll.
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Bei der Wertinger Nacht war die Innenstadt voll.
Bild: Harald Paul

Ein buntes Programm mit dem Motto Frankreich lockt am Freitagabend mehrere hundert Menschen in die Innenstadt.

Respekt, wer diese Nacht nüchtern überstand. Egal, in welche Geschäft man während der Wertinger Nacht ging, als erstes gab’s ein Glas Prosecco oder Champagner. So gehörte es sich auch, für das Motto der Nacht, Vive la France. Die ganze Innenstadt leuchtete in den Farben Frankreichs blau, weiß und rot. Sogar die Verkäufer hatten sich zum Teil in Schale geschmissen. Die Kunden stöberten mit einem Glas Prosecco in der Hand im Laden. Und draußen zwischen Marktplatz und Augsburger Straße: Glühwein. Außer für junge Besucher oder Fahrer wie Robert Riegel aus Binswangen. Da war Kinderpunsch im Glas. Seine Begleiter, Ehefrau Beate Riegel, Margarete Kraus aus Asbach und Marion Wagner aus Binswangen ließen sich Heidelbeer-Glühwein schmecken und wollten sich später in der Salzgrotte aufwärmen.

Eine Boulebahn, Cancan und Leckereien

Der Weltladen wartete mit einer Boulebahn auf und mit Mousse au Chocolat. Regina, Wolfgang, Thomas und Matthias aus Gottmannshofen hatten auf dem Weg nach Hause Punsch, Würschtel, Lebkuchen, Spekulatius und Kaffee im Bauch und freuten sich auf das warme Zuhause und das Wochenende.

Im Wertinger Dunkeln ist gut…
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Fotos von der Wertinger Nacht
Bild: Harald Paul

Gabriele und Herbert Schweizer bummelten durch die Geschäfte. „Die Wertinger Nacht ist immer abwechslungsreich und schön“, lobte das Ehepaar. Teils wurde es richtig eng auf den Straßen. Wo sich große Lücken auftaten, da wurde Hip-Hop oder Cancan getanzt.

Warum nur ein Glas Champagner?

Bei niedrigen Temperaturen wurde es an Feuerstellen oder drinnen im Warmen gemütlich. Überall wurde gelacht, geratscht und angestoßen. „Man kennt ja jeden Dritten“, sagte eine Frau und lachte. Im Wertinger Radiomuseum lauschte das Publikum bei Kanapees und Champagner in schummrigem Licht Fabel oder Akkordeonmusik. Dort war der Partnerschaftsverein aktiv und schenkte Champagner aus. Manche Besucher nahmen danach noch eine Flasche mit heim.

Pech hatten die, die zu spät zum Konzert von Catherine Le Ray ins Dillinger Schloss kamen. Albert Schneider aus Wertingen etwa fand keinen Platz mehr. Er war dennoch nicht traurig. Seine Bilanz der Wertinger Nacht? „schön wie immer. Vielleicht weniger Stände. Die LED-Luftballons sind toll. Vielleicht kaufe ich mir noch einen“.

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