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Gemeinderat Binswangen

09.02.2018

In Erinnerung an Karl Öhlschläger

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Binswangen will an Karl Öhlschläger erinnern. An der Außenmauer der Binswanger Bruderschaftskapelle sind Erinnerungstafeln eingearbeitet. Dazu sollen aber keine weiteren kommen, ist sich der Gemeinderat einig. Denn die Marienkapelle soll als Denkmal so bestehen bleiben, wie sie ist.
Bild: Brigitte Bunk

Binswangen will an den langjährigen Lehrer erinnern. Wo das geschehen soll, ist aber noch offen.

Helmut Storr und Richard Mayr haben beantragt, dass die Gemeinde Binswangen eine Erinnerungstafel für den langjährigen Schulleiter und Hauptlehrer Karl Ölschläger errichtet. Und sie haben auch einen Ort vorgeschlagen. Ihrer Meinung nach würde das an der Außenmauer der Marienkapelle gut passen, wo schon die verschiedensten Tafeln an verdiente Bürger erinnern.

Grundsätzlich konnten sich Bürgermeister Anton Winkler und die Ratsmitglieder während der Gemeinderatssitzung durchaus vorstellen, eine Erinnerungstafel für Öhlschläger aufzustellen. Der war von 1947 bis 1973 Lehrer in Binswangen, hat zur 800-Jahr-Feier im Jahr 1982 das Heimatbuch „Binswangen – lebendiges Zeugnis reicher Vergangenheit“ erstellt, war außerdem Organist, Kirchenchorleiter und Gründungsmitglied des Musikvereins. Allerdings erklärte Bürgermeister Winkler: „Die Bruderschaftskapelle steht unter Denkmalschutz.“ Deshalb müsste die Anbringung einer weiteren Tafel beantragt werden.

Dass es geeignetere Orte für solch eine Erinnerungstafel geben müsste, waren sich die Ratsmitglieder nach einer kurzen Debatte einig. Roland Karl stellte die grundsätzliche Frage, ob die Gemeinde Erinnerungstafeln aufstellen möchte, welche Kriterien ausschlaggebend seien und wohin die kommen. „Wir müssen uns bewusst sein, dass noch der ein oder andere dessen würdig ist.“

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Der Dorfplatz wäre ebenso geeignet wie der Kirchplatz, hieß es. Aber soll ein großer Stein gesetzt werden, auf den mehrere Tafeln kommen oder Stelen für jeden Einzelnen, die einen Weg markieren? Straßen selbst wollten die Ratsmitglieder ja nicht nach verdienten Bürgern benennen, wie das in anderen Orten üblich ist, erinnerte Alexander Gumpp.

Reiner Bühler schlug den Ort des Wirkens von Karl Öhlschläger vor, also die Schule. Auch die neue Gemeindekanzlei könnte einen Rahmen bieten. Letztendlich schlug Bürgermeister Anton Winkler vor, dass die CSU, der Bürgerblock und die Freien Wähler jeweils einen Vertreter benennen, die in einem Arbeitskreis Vorschläge ausarbeiten. (bbk)

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