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05.06.2009

Jung und Alt entdecken die Nordendorfer Natur

Nordendorf (nit) - Bei der "Familien-Radl-Natur-Tour" rund um Nordendorf, zu der die Freien Wähler Nordendorf/Blankenburg eingeladen hatten, gab es für Jung und Alt viel zu entdecken und zu erfahren. "Kann man Gänseblümchen essen? Warum heißt die Butterblume eigentlich Butterblume? Warum liegen die großen Steine in der Schmutter?" Solche und ähnliche Fragen wurden gestellt, als bei strahlendem Frühsommerwetter fast 30 Eltern und Kinder durch die bunte Landschaft bei Nordendorf radelten.

Anschauungsobjekte waren kleine Wiesenweiher mit Fröschen, von denen sich einer sogar fangen ließ, oder ein Stück der Schmutter, das wieder naturgemäßer verlaufen soll. "Spannend" war die Strecke durch den Auwald nahe der Schmutter, wo besonders die Kinder beim "Bergfahren" nicht zu bremsen waren. Höhepunkt waren die Biberteiche bei Ehingen, wo alle von der Größe der Dämme beeindruckt waren, die die Biber trotz menschlicher Eingriffe unermüdlich auftürmen.

Immer wieder wurde ein kleiner Zwischenstopp an interessanten Stellen eingelegt, an denen der Diplombiologe Günter Riegel fachkundig und interessant die biologischen Besonderheiten der Landschaft erklärte und zwar ganz besonders auch im Hinblick auf die Schmutter und ihre Bedeutung für die Natur und die Landschaft. Er wusste auch viel darüber zu erzählen, wie die Landschaft rund um Nordendorf früher ausgeschaut hat und warum die Menschen sie verändert haben.

Auch der kulinarische Aspekt kommt nicht zu kurz

Aber auch der kulinarische Aspekt kam auf dieser Tour nicht zu kurz. Die Biologin Dr. Doris Schlegel zeigte den Eltern und Kindern viele Wildpflanzen, die man nicht nur essen kann, sondern aus denen sich auch echte Köstlichkeiten zubereiten lassen.

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