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26.01.2009

Knatsch vor dem IHK-Empfang

Heute geht es rund bei der Industrie und Handelskammer Schwaben (IHK). Nachmittags tagt die Vollversammlung. Am Abend wird dann der neue IHK-Präsident Andreas Kopton Vertreter der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft präsentiert. Als einer der Ersten wird Ministerpräsident Horst Seehofer gratulieren. Die Vorfreude auf den hochkarätigen Neujahrsempfang trübt die Tatsache, dass die IHK die Zahl der Gäste auf 450 begrenzt hat. Angeblich nur rund 200 Einladungen wurden an Wirtschaftsvertreter verschickt. Das kam nicht bei jedem Firmenchef gut an, der zwar die Kammerbeiträge zahlen muss, aber zum Empfang nicht eingeladen wurde. Vor allem der Mittelstand fühlt sich übergangen.

Heute geht es rund bei der Industrie und Handelskammer Schwaben (IHK). Nachmittags tagt die Vollversammlung. Am Abend wird dann der neue IHK-Präsident Andreas Kopton Vertreter der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft präsentiert. Als einer der Ersten wird Ministerpräsident Horst Seehofer gratulieren. Die Vorfreude auf den hochkarätigen Neujahrsempfang trübt die Tatsache, dass die IHK die Zahl der Gäste auf 450 begrenzt hat. Angeblich nur rund 200 Einladungen wurden an Wirtschaftsvertreter verschickt. Das kam nicht bei jedem Firmenchef gut an, der zwar die Kammerbeiträge zahlen muss, aber zum Empfang nicht eingeladen wurde. Vor allem der Mittelstand fühlt sich übergangen.

Vorgehen verteidigt

In den Jahren zuvor waren es doppelt so viele Gäste, die zu dem beliebten Treffen kamen. Die IHK verteidigt ihr Vorgehen damit, dass aufgrund der Vielzahl von Reden und der Bedeutung des Ereignisses - Vorstellung des neuen Präsidenten und Verabschiedung von Vorgängerin Hannelore Leimer - mit einer Redezeit von rund zwei Stunden gerechnet werden müsse. Da dies den Gästen stehend nicht zumutbar sei, müsse im Gegensatz zu früher bestuhlt werde, heißt es aus der Kammer.

Konsequenz: Nur noch halb so viele Gäste haben Platz. Auch in der Kammerspitze wurde diese Entscheidung nicht von jedem voll mitgetragen. Nun betont Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank, dass keiner beim Empfang zurückgewiesen würde. Voraussetzung sei aber eine Anmeldung.

"Wir gehen nicht betteln"

Doch der Ärger ist da: "Viele sind stocksauer. Das Angebot werden wenige annehmen. Wir gehen doch nicht betteln", heißt es von einem Mittelstandsvertreter.

Offiziell will die IHK dem nicht zu viel Bedeutung beimessen. Man freue sich auf den Abend und die Gäste, heißt es. Dabei wird Präsident Kopton auch seine erste Rede halten. Kopton ist Vorstand des schwäbischen Traditionsunternehmens HPC Harpress Pickel Consult AG (ansässig in Harburg). Das Ingenieurunternehmen ist international aktiv und bietet Beratung bei "kniffligen Umweltfragen". Am Abend wird auch Hannelore Leimer (70) verabschiedet, die von 1995 bis 2008 an der Spitze der schwäbischen Kammer stand.

Neben Horst Seehofer wird bei der Feier in den Kammerräumen in der Stettenstraße auch der Münchner IHK-Präsident Prof. Erich Greipl, er ist zugleich Chef des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, erwartet.

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