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11.01.2015

Landwirtschaftsamt informiert über Agrarreform 2015

Die Landwirte können sich informieren, was die Agrarreform 2015 für sie bedeutet.

Drei Infoabende zeigen auf, was auf die Bauern zukommt

Das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Wertingen hält am Donnerstag, 15. Januar, ab 20 Uhr im Gasthof Stark in Gottmannshofen eine Informationsversammlung ab. Eingeladen sind alle Landwirte, die sich über den aktuellen Stand der Agrarreform informieren wollen. Basisprämie, Umverteilungsprämie, Greeningprämie, Pufferstreifen – Schlagworte, die es in sich haben, wenn’s ins Detail geht. Was die einzelnen Landwirte in der neuen Förderperiode bis 2019 zusätzlich zu beachten haben und wie sie die neuen Auflagen erfüllen können, wird Schwerpunkt des Abends sein.

Da die Antragstellung für Agrarumweltmaßnahmen (Kulturlandschaftsprogramm und Vertragsnaturschutzprogramm) für den Verpflichtungszeitraum 2015 bis 2019 seit 7. Januar 2015 beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Wertingen möglich ist, werden auch dazu wesentliche Punkte vorgestellt.

Ausgleichszahlungen für Umweltschonung

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Mit dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) gewährt Bayern bereits seit 1988 den Landwirten Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen. Um den gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung zu tragen, hat Bayern das Programm nun noch gezielter auf Gewässer-, Boden- und Klimaschutz, auf Biodiversität und auf den Erhalt der Kulturlandschaft ausgerichtet. Unter anderem bietet das neue KULAP deutlich höhere Öko- und Weideprämien sowie attraktive Angebote zur Förderung von artenreichem Grünland, Blühflächen und Streuobst. Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten sorgen dafür, dass maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Betriebstypen möglich sind. Darüber hinaus sind zahlreiche Angebote auf die für alle Direktzahlungen künftig zu erbringenden ökologischen Vorrangflächen anrechenbar. Zusammen mit neuen Maßnahmen wie dem Verzicht auf Intensivfrüchte leistet das KULAP einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz und der Artenvielfalt.

Das Vertragsnaturschutzprogramm soll die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sichern und verbessern, sowie die Lebensräume und Lebensgemeinschaften der heimischen Tier- und Pflanzenwelt erhalten.

Der Erschwernisausgleich wird aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege für die naturschonende und nachhaltige land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung von gesetzlich geschützten Biotopflächen gewährt. (pm)

Aufgrund großer Nachfrage werden weitere regionale Veranstaltungen zu diesen Themen am Donnerstag, 22. Januar in Aislingen (Gasthaus Uhl) und am Dienstag, 3. Februar, in Bissingen (Gasthof Krone) jeweils um 20 Uhr durchgeführt.

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