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Kaffeekonzert

06.12.2019

Leckerbissen auf dem Akkordeon

Stefanie Saule dirigierte das erfolgreiche Kaffeekonzert des Akkordeonorchesters Zusamtal. Gerhard „Hacky“ Hackenbuchner moderierte.
Bild: Andrea Aumiller

Zu Chansons und Filmmusik gab es auch Süßes beim Konzert im Foyer der Wertinger Stadthalle

Musikalische und kulinarische Leckerbissen gab es beim Kaffee-Konzert des Akkordeonorchesters Zusamtal im Foyer der Stadthalle Wertingen. Die Besucher genossen einen wunderbaren Nachmittag mit Akkordeonmusik sowie einem reichhaltigen Kuchenbuffet.

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Das Akkordeonorchester eröffnete das Konzert mit einem mitreißenden Klezmer-Medley, bevor Vorsitzende Ulrike Pohl das Publikum begrüßte.

Ehrenvorsitzender Gerhard „Hacky“ Hackenbuchner führte charmant und unterhaltsam durch ein sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Dirigentin Stefanie Saule, die seit beinahe zehn Jahren das Orchester leitet, traf mit ihrer Auswahl der Stücke wieder bestens den Nerv des Publikums.

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Wer kennt sie nicht, die Melodien aus „My fair Lady“ oder die Ohrwürmer des bekannten Chansonniers Gilbert Becaud? Die eine Mundharmonika imitierende Einleitung aus dem Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ ließ bei einem Medley von Ennio Morricone sofort Wild-West-Stimmung aufkommen. Bei „Pink Panther“ und „Il Postino“ handelte es sich ebenfalls um Filmmelodien, mit der Besonderheit, dass bei diesen Stücken die Solostimme von Elvira Fink am Saxophon übernommen wurde, die dieses Instrument ebenso perfekt beherrscht wie das Akkordeon, das sie im Orchester spielt. Die Zusamtaler punkteten aber auch mit dem Vortrag eines Paso doble oder eines Samba genauso wie mit dem ruhigen ausdrucksstarken „Chiquilin de Bachin“ von Astor Piazzolla.

Mehrere Einlagen im Mittelteil des Programms verschafften dem Orchester eine kleine Verschnaufpause, solistisch eingeleitet von Lukas Proske, der vor gut sechs Jahren als 13-Jähriger dem Orchester beitrat und inzwischen dank seines außerordentlichen Talents im zweiten Jahr am Hohner-Konservatorium in Trossingen Jazz-Akkordeon studiert. Beide Stücke, die er spielte, hat er selbst arrangiert. Proske beeindruckte mit seinem frei improvisierten Vortrag, zum einen von „Alice im Wonderland“ und der Zugabe „Isn’t she lovely“ von Stevie Wonder. Elvira Fink und Andrea Aumiller bewiesen einmal mehr als Saxophon-Akkordeon-Duo die Stimmigkeit der beiden Instrumente mit dem schönen Walzer „Clavelitos“ und dem flotten „Wild Cats Blues“.

Volkstümlich ging es weiter mit dem Duo „Zwoierloi“ (Stefanie Saule, Andrea Aumiller). Sie wagten sich nach dem Pfundra-Boarischen und der Böckl-Polka mit der „Böhmischen Liebe“ an ein bekanntes Blasmusik-Stück und wurden spontan gesanglich unterstützt von Orchestermitgliedern und dem mitklatschenden Publikum. (pm)

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