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26.06.2009

Leipzig hat Auswirkung

Emersacker (ulha) - Die kommunalen Spitzenverbände haben für die Jahre 2010 bis 2013 mit der LEW AG für Schwaben einen neuen Stromliefervertrag ausgehandelt. Die alte Vereinbarung läuft ab. Bürgermeister Michael Müller erklärte seinen Gemeinderäten den höheren Preis damit: "dass der Strompreis an der Leipziger Strombörse gestiegen ist." Dieser sei die Grundlage für die Rahmenvereinbarungen gewesen. 19 Prozent bezahle man mehr als noch in 2009, so Müller. "Dafür bleibt der Preis bis 2013 stabil." Ein fünfzigprozentiger Anteil an Ökostrom ist ebenfalls garantiert. Die vorgeschriebene Ausschreibung habe keinen günstigeren Anbieter ergeben. Einstimmig nahm der Gemeinderat den neuen Vertrag mit der LEW an.

Ärger über Schulsystem

Michael Müller informierte weiter: Die Bürgermeister aus Altenmünster und den Holzwinkelgemeinden haben einen Termin beim Regierungspräsidenten von Schwaben zum gewollten Wechsel Altenmünsters - raus aus dem Schulverband Zusmarshausen, rein in den Schulverband Welden.

Müller ärgerte sich, wie er es nannte, über das "unausgegorene Schulsystem", beziehungsweise über die Handhabung der offenen und gebundenen Ganztagsschule. Müller zum Rat: "Obwohl Welden eine offene Ganztagsschule anbietet, heißt das für uns: wenn Eltern aus unserer Gemeinde einen Antrag für eine Ganztagsschule außerhalb des Schulverbands Welden stellen würden, müssten wir uns nicht nur an diesen Schulkosten beteiligen, sondern auch noch die Fahrtkosten dahin berappen." Emersacker sei Mitglied im Schulverband Welden und sei allein schon deshalb an den Kosten dafür beteiligt. Müller informierte dahin gehend, es sei innerhalb der Bürgermeisterbesprechung empfohlen worden, so einen Antrag abzulehnen.

Leipzig hat Auswirkung

Kein Überblick mehr

Den Türschlosszylinder für die Turnhalle der Schule lässt Müller austauschen. "Ich habe keinen Überblick mehr, wer alles Zugang zur Turnhalle hat." Zukünftig solle die Schlüsselausgabe dann nur noch über die Schule erfolgen.

Der Gemeinderat befürwortete, dass man eine Energieeffizienzauswertung für das Kloster, das Rathaus und Schloss sowie für den Kindergarten vornehmen lasse.

Drei Maßnahmen vereint

Bürgermeister Müller freute sich, dass das Amt für ländliche Entwicklung die Sanierung des Saal- und Wirtschaftsgebäudes und die damit zusammenhängenden Maßnahmen nun nicht mehr nur als ein einziges Objekt betrachtet. "Die Fördersumme von höchsten 100 000 Euro für ein Objekt ist uns bereits zugesagt worden." Nun sei man aber nach einem Gespräch bereits, drei Maßnahmen innerhalb der Sanierung zu prüfen.

Nämlich zusätzlich die Hofgestaltung und den Abriss sowie die Verlegung der Toiletten. "Es wurde uns in Aussicht gestellt, im Rahmen der Dorferneuerung auch dafür Fördermittel zu erhalten. Wir müssen nur noch den Antrag stellen und die Kosten genau beziffern, dann haben wir gute Chancen."

Biber-Sorgen

Der Biber wütet auf einem Grundstück eines Bürgers aus Emersacker. Zusammen mit dem Biberbeauftragten Wolfgang Zöttl und dem Wasserwirtschaftsamt habe man mit ersten Lösungen begonnen, so Müller.

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