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Neuwahlen

22.04.2015

Mit den elektronischen Schießständen voll ins Schwarze getroffen

Der Schützenverein Diana Zusamaltheim baut auf Ämterteilung. Was sich seit Jahren bewährt hat, wurde jetzt verankert

Der Schützenverein „Diana“ Zusamaltheim wird künftig ganz offiziell von einem Dreierteam geführt. Bei der Generalversammlung wurden Manfred Reuter, Martin Wagner und Armin Miller als Vorsitzender beziehungsweise dessen Stellvertreter gewählt. „Es finden sich leichter Leute, die mitmachen, wenn sich die Arbeit auf viele Schultern verteilt, sagte Manfred Reuter erklärend zu seinen Schützenkameraden. Damit wird fortgeführt, was sich seit einigen Jahren schon bewährt hat, jetzt ist es in der Satzung verankert.

Herbert Schön wurde als Schriftführer wiedergewählt und auch Walter Christa bleibt seinem Amt als Kassierer treu. Er regte aber an, in den nächsten drei Jahren einen Nachfolger zu suchen und auszubilden, der dann bei der nächsten Wahl das Amt übernehmen kann. Mit Dominik Reuter, Walter Zub und Elias Schmalz liegt auch die Jugendleitung weiterhin in bewährten Händen.

Voll ins Schwarze getroffen hat der Verein bei der Aufrüstung auf die neuen elektronischen Schießstände: „Das Highlight des vergangenen Jahres“, nannte Herbert Schön es und Manfred Reuter ergänzte: „Ein Meilenstein für unseren Verein“. Denn der Schießbetrieb ist noch spannender geworden, seit die Ergebnisse direkt in die Gaststube übertragen werden können. Reuter bedankte sich noch einmal bei der Gemeinde, die die Anschaffung mit 25 Prozent bezuschusst hatte. Gewaltig sei auch der Einsatz des ganzen Vereins gewesen, der für die Einrichtung der Stände und die damit einhergehende Renovierung der Schießstätte kräftig angepackt hatte. „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen“, lobte Reuter, „und miteinander ganz schön was geleistet.“

Verein will in absehbarer Zeit schuldenfrei sein

Kassierer Walter Christa berichtete über die Finanzlage des Vereins: Das Schützenheim ist mittlerweile abbezahlt und der Verein ist sich sicher, trotz der neuen Darlehensaufnahme in absehbarer Zeit schuldenfrei zu sein. Mit den sportlichen Ergebnissen ist Vereinschef Manfred Reuter zufrieden, seien es die der Jugend als auch der Erwachsenen, obwohl es ‚natürlich immer Spielraum nach oben gäbe.

Gerne erinnerten sich die Schützen gemeinsam an den Abend im vergangenen April zurück, als man mit dem Bus zum letzten Wettbewerb nach Erlingen fuhr – da waren die Luftpistolenschützen gerade in die höchste Klasse aufgestiegen; im Gaurundenwettkampf schoss man anschließend in der dritthöchsten Klasse. „Anschließend wurde gefeiert, und als wir wieder heimkamen, feierten wir weiter“, lachte der Schützenvorsitzende und mit ihm Ehrenvorsitzender Walter Christa: „Ja, im Feiern sind wir besonders gut, da fehlt’s uns nicht.“

Auch außerhalb des Schießbetriebs war 2014 einiges los, und es gab ebenfalls Erfreuliches zu vermelden.

Seit vielen Jahren beteiligen sich die Dianaschützen gemeinsam mit der Feuerwehr am „Ramadama“, wofür sich Reuter bei allen „Aufräumern“ herzlich bedankte. Bei der Verlosung, die der Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben für alle Teilnehmer regelmäßig veranstaltet, gewann das Team Schützen/Feuerwehr Zusamaltheim einen 500 Euro-Gutschein. Weiterhin bringt die monatliche Papiersammlung Geld in die Kasse und fließt in die Jugendarbeit. „Man muss den Einsatz der Ehrenamtlichen und Freiwilligen loben, die das Monat für Monat zuverlässig holen und dafür ihre Freizeit opfern“, anerkannte Reuter.

Für Bürgermeister Wolfgang Grob steht fest: „Es ist ein erstes Zeichen, dass es passt, wenn bei einer Wahl so viele Freiwillige für die Posten bereit stehen.“ Das sei nicht selbstverständlich, es zeichne die Dianaschützen aus.

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