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TSV Wertingen macht sich Sorgen

28.05.2015

Mitgliederschwund im größten Verein in Wertingen

Vorstandschaft und Jubilare des TSV Wertingen Hintere Reihe von links: Deisenhofer, Hungbaur, Sendlinger, Hanel, Rauch, Lehmeier, Wirth, Niesner. Stadler - Vordere Reihe: Mühlhauser, Nuber, Seeger, Dr. Vüllers, Pischel, Riesebeck, Schmid
Bild: TSV Wertingen

Der Verein will sich anstrengen, um die Zahlen zu halten

Wertingen Die Anzahl der Teilnehmer an der Hauptversammlung des TSV Wertingen im Sportheim hätte durchaus etwas höher sein können. Am Ende des Tages stand aber wieder einmal die Erkenntnis im Raum: „Man muss gewichten und nicht zählen“. Mit dem stellvertretenden Landrat Alfred Schneid, Bürgermeister Willy Lehmeier, dem langjährigen Oberhaupt der Stadt Dietrich Riesebeck mit Gattin, dem Sportreferenten Josef Stuhler und drei weiteren Stadträten, Dr. Herbert Nuber, Hans Moraw und Anton Stegmair, war die aktuelle und ehemalige Lokalpolitik allerdings erfreulich stark vertreten.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Präsident Bernhard Rauch die solide finanzielle Lage des Vereins hervor. Mit Blick auf den vom Wertinger Stadtrat einstimmig genehmigten Kunstrasenplatz, kann sich das Engagement des TSV jedoch nur in ganz engen Grenzen bewegen. Rauch dankte der Stadt, dem Landkreis und der Regierung von Schwaben für die Realisierung des Projekts.

Leider zeigen sich bei der Mitgliederzahl in letzter Zeit negative Tendenzen. Mit seinen 1420 aktiven und passiven „Sportsfreunden“ zählt der Verein mit zu den zahlenmäßig größten in Nordschwaben. Es wird eines der zentralen Themen der kommenden Jahre sein, diesem Trend mit geeigneten Maßnahmen entgegenzutreten. Möglicher Weise ist ja auch unter den zu erwartenden Asylsuchenden das ein oder andere sportliche Talent. Der Stadt wurde bei der Integration der Neubürger die Unterstützung zugesagt.

Mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga konnte die Damenmannschaft der Stockschützen den größten Erfolg im sportlichen Bereich feiern.

Nach der Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder unter ihnen auch Dr. Richard Vüllers, mit 93 Jahren eines der ältesten Vereinsmitglieder, erfolgte unter Leitung von Bürgermeister Lehmeier die fällige Neuwahl. Präsidium und Beirat stellten sich für weitere drei Jahre zur Verfügung und wurden einstimmig wiedergewählt. Zum Abschluss dankte Bernhard Rauch, dem nach langjähriger Tätigkeit für den Verein ausscheidenden Revisor Martin Öfele. (pm)

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