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Jahreskonzert

13.12.2019

Musik begleitet durch Höhen und Tiefen im Leben

Der Musikverein Zusamaltheim und der Kirchenchor betonten bei ihrem Jahreskonzert die Unentbehrlichkeit der Musik.
Bild: Musikverein/Miller

Der Musikverein Zusamaltheim und der örtliche Kirchenchor begeistern mit der Auswahl ihrer Stücke

Kann man ohne Musik leben? Wohl schwerlich. So wählte denn auch der Musikverein Zusamaltheim für sein Jahreskonzert als abendliches Motto: „To live without my music“. Die „Music“ von John Miles, von der Musikkapelle am Ende des Konzerts gespielt, brachte das Motto des Abends am besten zum Ausdruck: „Ohne meine Musik zu leben, wäre für mich unmöglich. In dieser Welt voller Sorgen bringt die Musik mich durch“. Musik begleitet die Menschen aber auch durch festliche Augenblicke, durch fröhliche und abenteuerlustige Lebenssituationen.

Durch diese verschiedenen Momente des Lebens führten die Musiker zusammen mit Dirigentin Melanie Maria Warschun und der Kirchenchor die Zuhörer. Franziska Plooij hieß die vielen Besucher willkommen. Die musikalische Begrüßung übernahmen die „Jukazinis“, ein „kleines, aber feines Orchester“, wie Franziska Plooij die sieben Mädchen und Buben vorstellte. Erst seit September dieses Jahres spielt das Ensemble zusammen, und ihren ersten großen Auftritt meisterten sie bravourös. Mit adventlichen Liedern stimmten sie die Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein.

Die Stammkapelle, inzwischen durch etliche Jungmusiker zu einem stattlichen Orchester gewachsen, eröffnete ihr Programm mit „Fanfare and Flourishes“. In dem Werk von James Cournow finden sich feierliche Tänze und musikalische Höhepunkte, gespielt vom Trompetenregister.

Musik begleitet durch Höhen und Tiefen im Leben

Anna und Judith, die beiden charmanten Moderatorinnen, erinnerten daran, dass es für die Musiker immer ein Fest ist, die verschiedenen Situationen des Lebens mit Musik begleiten zu dürfen. Das nächste Stück „Mazury Rhapsody – A Journey to Poland“ führte ins Nachbarland Polen. Im Mittelpunkt dieser Polka steht die Heimatverbundenheit, die die Tenorhörner musikalisch widerspiegelten.

Das nachfolgende Werk „Alpine Adventure“ beschreibt die Welt der Super-G-Skifahrer, eine abenteuerliche Berg- und Talfahrt auch für Musiker und Publikum. „Pilatus“ – das Stück erzählt die Geschichte einer wagemutigen Abenteurergruppe, die am Berg Pilatus einen Drachen suchen und töten will.

Nach der Pause kamen auch die Sänger des Kirchenchors Zusamaltheim unter der Leitung von Elisabeth Dirr auf die Bühne. Zusammen mit der Musikkapelle präsentierten sie „Hymn to the fallen“. Es erinnert an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. Ein sehr emotionales Stück, das einerseits die gefallenen Helden ehrt, aber auch den Schmerz des Verlusts ausdrückt.

Anschließend schuf der Choral „Hebe deine Augen auf“, ebenfalls von Orchester und Chor zusammen präsentiert, eine besinnliche vorweihnachtliche Atmosphäre. Ganz andere Töne waren zu hören bei „Moment for Morricone“, einem Medley, das den Wilden Westen in die Mehrzweckhalle nach Zusamaltheim brachte. Ennio Morricone ist einer der größten italienischen Soundtrack-Komponisten unserer Zeit, und Johan de Meijs Arrangement gehört bis heute zu den weltweit erfolgreichsten Veröffentlichungen für Blasorchester. Mit „Music“ von John Miles beendete die Kapelle das offizielle Programm.

Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum und ließ das Orchester natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Zum Schluss ließen die Sänger zusammen mit dem Orchester „Tochter Zion“ erklingen. Der Vorstand bedankte sich bei allen Mitwirkenden, besonders beim Kirchenchor Zusamaltheim, bei der Jugendleiterin Beate Glenk für die weihnachtliche Dekoration der Halle, Anna und Judith für die Moderation und natürlich bei der Dirigentin Melanie Maria Warschun für das gelungene Konzert. (pm)

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