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Konzert in Wertingen

12.10.2017

Musikschüler lassen Funken fliegen

Viel Applaus gab es beim Konzert für die Musikschüler und ihre Lehrer. Von links: Sofia Gaidysheva (Klavierbegleiterin) Stefanie Saule, Heike Mayr-Hof (Lehrerinnen), Aylin Balletshofer, Susanne Müller (Lehrerin), Franziska Moosmüller, Georg Mathias, Anna-Maria Hof, Verena Gärtner, Jakob Stegmiller, Sandor Szöke (Lehrer), Marius Vogler, Sebastian Schweiger, Krystyna Hüttner (Lehrerin), Tizian Warisch, Dunja Lettner (Lehrerin), Benedikt Müller, Lukas Proske, Vorsitzender Karl Burkart und Lea Fink.
Bild: Musikschule Wertingen

Der Nachwuchs zeigte dem Publikum, was er gelernt hat

Junge Künstler aus den verschiedensten Klassen der Musikschule Wertingen stellten sich im Saal der Musikschule dem Publikum vor.

Tizian Warisch eröffnete das Konzert mit dem Stück „Funkma(r)nie“ und ließ auf seinem Drumset zu Beginn so richtig die Funken fliegen. Mit Julia Mathes an der Querflöte ging es zart und leise mit Georg Philipp Telemanns „Fantasie Nr. 3“ weiter.

Das Solostück für Flöte verlangte der jungen Musikerin einiges an Technik und Können ab. Benedikt Müller spielte auf seinem Horn „The Hunt“ und entführte das Publikum buchstäblich auf einen Jagdausflug. Der junge Cellist Marius Vogler demonstrierte mit einer „Tarantella“ seine großen Fortschritte auf dem Instrument, bevor mit Julia Mathes (Querflöte) und Paul Hindemiths „Sonate für Flöte und Klavier“ moderne Klänge zu hören waren.

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Souverän und mit viel Ausdruck musizierte Franziska Moosmüller die „Ballade für Flöte“ von Carl Reinecke und machte deutlich, dass sie zu den fortgeschrittenen Solisten gehört. Auf seinem Horn konnte Jakob Stegmiller mit dem Konzert in B-Dur von Josef Dominik Skroup überzeugen. Nach der Pause ging es mit Verena Gärtner an der Posaune und einer „Fantasia“ von Jean-Francois Michel weiter. Mit ihren elf Jahren gehört Anna-Maria Hof (Fagott) schon zu den routinierten jungen Künstlern. Dies wurde durch ihre Interpretation des dritten Satzes „Rondo Allegro“ aus dem Konzert für Fagott und Klavier von Joseph W. Michl deutlich. Eindrucksvoll zelebrierte Lukas Proske auf dem Akkordeon eine Romance von Franck Angelis, bevor Lea Fink auf der Violine Johann Sebastian Bachs „Air“ aus der D-Dur-Suite darbot. Georg Mathias auf der Klarinette und die Pianistin Sofia Gaidysheva musizierten im fein abgestimmten Zusammenspiel den zweiten Satz aus dem Konzert in Es-Dur von Carl-Maria von Weber.

Gefällig war dann der Abschluss des Konzertes mit Aylin Balletshofer (Querflöte) und dem Tango „Canzone della Strada“ sowie Sebastian Schweiger (Xylophon) und Tizian Warisch (Drumset) mit dem Paradestück für jeden Schlagzeuger, dem „Souvenir de Cirque Renz“.

Lang anhaltender Applaus des Publikums und der Dank des Vorsitzenden der Musikschule Wertingen, Karl Burkart, an die jungen Künstler und Klavierbegleiterin Sofia Gaidysheva in Form von Blumen rundeten das Konzert ab. (pm)

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