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Wertingen

26.01.2018

Neue Straßennamen im Wertinger Marienfeld

Zwei neue Straßennamen hatte der Wertinger Bauausschuss zu vergeben. Die Stadträte entschieden sich - mit einer Gegenstimme - für Dichternamen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein Stadtrat stimmte gegen die Dichternamen. Was sonst noch im Wertinger Bauausschuss anstand.

Der Wertinger Bauausschuss beschäftigte sich mit der Vergabe von Straßennamen. Im Baugebiet „Marienfeld West II“ mit rund 50 Parzellen zwischen der Staufer- und der Riedgasse werden zwei neue Straßen entstehen. Diese sollen künftig zwei Dichtern gewidmet sein: Goethe und Schiller.

Mit einer Gegenstimme durch Franz Bürger befürworteten die Bauausschussmitglieder die Straßennamen. Franz Bürger hatte sich „bodenständige“ Namen gewünscht. Eine Teilerschließung des Neubaugebiets ist für dieses Jahr geplant.

Weil der städtische Bauhof in absehbarer Zeit umziehen wird (wir berichteten), gibt es bereits zwei Interessenten für die Nutzung frei werdender Räume in der ehemaligen Berufsschule: Das Radiomuseum sowie die Wertinger Tafel. Beide benötigen mehr Platz, hieß es. Vor allem an Ausgabetagen wird es bei der Tafel eng. Franz Bürger: „Die platzen aus allen Nähten.“ Er appellierte an seine Ratskollegen, die Tafel zu bevorzugen, deren Arbeit sei „zweckmäßiger und sinnvoller“. Eine Abfuhr des Hilfsvereins könnte die Motivation der Ehrenamtlichen beeinträchtigen, befürchtet Bürger. Dem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

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Ablehnend beschied der Ausschuss eine Bauvoranfrage von Johann Berchtenbreiter aus Rieblingen. Der 61-jährige Chef der ortsansässigen Aufzugfirma wollte am Mähderweg in unmittelbarer Nähe des Unternehmens ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten und Tiefgarage bauen. Schon ein vorangegangener Bauantrag war abgelehnt worden.

Bürgermeister Lehmeier machte deutlich, dass die Stadt ihm zum Baurecht verhelfen will, allerdings nur mit einer umfangreichen Bauleitplanung, in der wichtige Fragen wie etwa zum Bestandsschutz oder zur Zufahrtssituation im Vorfeld geklärt würden. Damit will die Stadt eventuelle Konfrontationen mit Nachbarn vermeiden. Die Kosten für eine Bauleitplanung wollen sich Stadt und Berchtenbreiter teilen.

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