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29.06.2009

Neuer Rekord lässt auf Max 10 hoffen

Max 09 war ein Renner. Rund 140 000 Menschen feierten von Donnerstag bis Samstag beim größten Augsburger Straßenfest. Von einem neuen Rekord sprechen die Organisatoren der City-Initiative Augsburg (CIA). Die Megaparty lief fröhlich und friedlich ab. CIA-Geschäftsführer Heinz Stinglwagner glaubt, dass einer Neuauflage im kommenden Jahr nichts im Weg stehen dürfte. Der Stadtrat muss über Max 10 aber erst noch entscheiden.

Von Eva Maria Knab und stefan Krog

Beim Max-Fest hat heuer einfach alles gepasst. Sogar, das Wetter, das derzeit äußerst wechselhaft ist. Stinglwagner hatte Sorge, ein Unwetter könnte dem Straßenfest am letzten Tag noch einen Strich durch Rechnung machen. "Wir hatten einen kurzen Draht zum Wetterdienst." Doch während es anderswo schüttete, blieb es in Augsburg am Samstagabend bis auf ein paar Tröpfchen trocken und warm.

Der Ansturm von Besuchern war enorm. Während die Max-Feste in den vergangenen Jahren um die 100 000 Menschen anlockten, waren es heuer 140 000. Laut Stinglwagner ist das insgesamt ein Besucherrekord. Doch 65 000 Festgästen allein am vergangenen Samstag, auch das habe es bei Max noch nie gegeben.

Neuer Rekord lässt auf Max 10 hoffen

Alle Altersklassen feierten mit

Nach Einschätzung der CIA ist das überarbeitete Konzept des Straßenfestes voll aufgegangen. In der Maxstraße und rundherum traf sich nicht nur das junge Szenepublikum. Die neuen Angebote in den Innenhöfen kamen ebenfalls gut an, so Stinglwagner: "Wir haben alle Altersklassen angesprochen."

Auch Polizei und Rettungskräfte ziehen eine positive Bilanz: Gemessen am großen Andrang sei das Straßenfest heuer friedlich und ohne größere Alkoholexzesse verlaufen. Die Zahl der stark alkoholisierten Besucher sei stark zurückgegangen, so Manuel Holder vom BRK. Ärzte und Sanitäter hätten heuer ähnlich zu tun gehabt wie im Vorjahr - bei deutlich mehr Besuchern. Auch die Zahl der handgreiflichen Streitigkeiten hielt sich in Grenzen. Sicherheitskräfte und Polizei kontrollierten mit einem großen Aufgebot.

Und wie geht es jetzt weiter mit den Max-Festen? Die dreijährige Genehmigung des Stadtrates ist ausgelaufen. Es muss neu entschieden werden. "Eine Fortsetzung ist wünschenswert", sagte OB Kurt Gribl, Schirmherr des Straßenfestes, schon im Vorfeld. Bei der SPD plädiert Fraktionschef Stefan Kiefer dafür, die Straßenfeste fortzusetzen. "Der Zuspruch zeigt, dass man den Nerv vieler Menschen trifft."

Volker Schafitel, Sprecher der Initiatoren des Bürgerbegehrens, fordert "mehr Qualität" bei den Max-Festen. Die Stände müssten künftig auch in der Straßenmitte stehen, um dem Einzelhandel an den Rändern mehr einzubinden. Bei der CIA hält man diese Forderungen für "nicht ausgereift". Wegen der Versorgungsleitungen und Fluchtwege sei es nicht praktikabel, die Stände in die Straßenmitte zu stellen.

Bei uns im Internet

Viele Bilder und ein Video von Max 09

augsburger-allgemeine.de

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