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Wertingen

05.10.2020

Neuer Wertinger Netto: Eröffnungstermin steht fest

So wird der neue Netto-Markt an der Gottmannshofer Straße aussehen. Auf Anfrage unserer Zeitung schickte die Netto-Unternehmensführung dieses Foto. Die Verkaufsfläche wird in dem Neubau ebenso größer ausfallen wie auch die Parkmöglichkeiten vor dem Markt.
Bild: Netto Marken-Discount

Plus Die Discounterkette erweitert ihre Kapazitäten in jeder Hinsicht an der Gottmannshofer Straße. Die Einkaufsmöglichkeiten entlang der Zusam werden auch mit dem Umzug eines Drogeriemarktes größer.

Im Wertinger Osten gibt es schon reichlich Einkaufsmöglichkeiten für die Einwohner der Stadt. Auf beiden Seiten des Zusamkanals stehen hier Edeka, Lidl, Aldi, Hagebau, Sobi – und ab dem 1. Dezember auch wieder eine Filiale von Netto. Und es steht außerdem ein weiterer wichtiger Schritt in der Wertinger Einkaufswelt an.

20 Jahre hatte das alte Netto-Gebäude offen gestanden, bevor es Mitte des Jahres dann abgerissen wurde. Der Neubau geht jetzt zügig voran. Architektonisch sticht das Gebäude nicht aus der Masse der Discountermärkte heraus, versprüht eher Pragmatismus als Finesse, wie aus einem zugeschickten Bild aus der Unternehmenszentrale hervorgeht. Markant ist jedoch die neue Glasfront, welche dem Gebäude eine modernere Ausstrahlung verleiht.

Im neuen Netto-Markt wird auf etwa 1000 Quadratmetern Fläche verkauft

Auf einer Verkaufsfläche von rund 1000 Quadratmetern werden sich die Kunden fortan durch die neu konzipierten Einkaufsreihen bewegen. Die Filiale entspricht „unserem modernen Netto-Konzept, welches die größte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft bietet“, wie auf Anfrage unserer Zeitung aus der Unternehmenszentrale geworben wird. Der Fokus liege auf einem „ausgewogenen Verhältnis von Marken- und Eigenmarkenanteil“ sowie einem „Schwerpunkt auf frische, regionale Lebensmittel“. Eine Leergutannahmestelle im Eingangsbereich wird die Pfandrückgabe regeln.

Auf dem laut Stadtverwaltung rund 7000 Quadratmeter umfassenden Gelände hatten sich in den vergangenen Jahren nicht nur einkaufende Konsumenten die Türklinke in die Hand gegeben. Auch in der Nachbarschaft des Supermarkts hatte es viele Aktivitäten gegeben, gegenüber sonnten sich etwa Besucher im Kunstlicht eines Studios. Doch nun braucht Netto braucht Platz – viel Platz, denn die Anzahl der Parkmöglichkeiten wird gegenüber der Vorgängerfiliale deutlich erhöht.

Die Industriestraße und ihre nähere Umgebung bilden eine "Top-Lage"

Die Industriestraße ist durch den Postkreisel mit der Gottmannshofer Straße verbunden und bildet mit dieser zusammen von Norden nach Osten eine L-förmige Achse, an der es für zahlreiche Märkte in jüngerer Vergangenheit besonders gut läuft. Das bestätigte der Vorsitzende der Wertinger Wirtschaftsvereinigung, Stadtrat Hans Moraw, im Gespräch mit unserer Zeitung schon im Juli. Denn da wurde definitiv bekannt, dass sich am nördlichen Ende dieser Achse noch ein weiterer großer Name niederlässt: Der Drogeriemarkt Müller wechselt aus der Innenstadt auf das Gelände, das schon früher Märkte wie den „Minimal“ oder den „Südmarkt“ beherbergte. Auch bei Müller wird größer gedacht: Rund 1300 Quadratmeter Verkaufsfläche werden die Mitarbeiter der neuen Filiale zur Verfügung haben, um die Produkte anzubieten.

Moraw sagte damals gegenüber unserer Zeitung: „Müller hat sicher eine Standortanalyse gemacht und festgestellt, dass es an der Industriestraße gut läuft. Das ist mittlerweile eine Top-Lage.“ Über der Verkaufsfläche des Müller-Marktes sollen Wohnungen entstehen. Das Gelände gehört einem anderen „Müller“, nämlich der Erwin Müller Group. Wann diese mit den Neubauarbeiten begonnen will, ist noch nicht bekannt. (mit güs, elhö)

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