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Wertingen

16.05.2019

Neues Wohnen auf dem „Minimal“ in Wertingen

Das ehemalige Supermarkt-Gebäude an der Industriestraße bekommt ein weiteres Stockwerk mit Wohnungen und einen Anbau.
Bild: Hertha Stauch

In Wertingen wird ein ehemaliges Supermarktgebäude umgestaltet. Der Bauausschuss findet das gut.

Das Thema verdichtete Bebauung wird in Wertingen aktuell: Das ehemalige Supermarkt-Gebäude an der Ecke Industrie-Straße/Alemannenstraße soll aufgestockt werden.

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Eine entsprechende Bauvoranfrage befürwortete der Bauausschuss des Stadtrates Wertingen am Mittwochabend einstimmig. Investor Erwin Müller will das Gebäude entkernen und in Richtung Alemannenstraße erweitern. Über dem einstigen Verbrauchermarkt soll ein weiteres Stockwerk mit zwölf bis 14 Wohnungen entstehen. Der Anbau bekommt drei Geschosse und ist für Büros oder eine Praxis geplant.

Der Bebauungsplan ist veraltet

Für das Areal gilt der aus dem Jahr 1987 stammende Bebauungsplan „Am Böhmengäßchen“, der als Mischgebiet und allgemeines Wohngebiet definiert ist, wie Stadtbaumeister Anton Fink erklärte. Für das Bauvorhaben müsse eventuell der Bebauungsplan geändert werden. Auf jeden Fall bedürfe es einiger Befreiungen vom Bebauungsplan. Bürgermeister Willy Lehmeier und der Bauausschuss äußerten sich vorwiegend positiv zu Müllers Plänen. „Das ist sehr zukunftsfähig und hat auch Wohnqualität“, sagte Lehmeier.

Neues Wohnen auf dem „Minimal“ in Wertingen

Das Gebäude wird in offener Bauweise umgestaltet, die Wohnungen auf dem Dach sind versetzt angeordnet, zum Teil mit Flachdächern, zum Teil Satteldächern. Die Ausschussmitglieder konnten sich anhand einer Simulation ein Bild vom künftigen Aussehen des Gebäudes machen und zeigten sich auch der Optik gegenüber aufgeschlossen. Im zweigeschossigen Bereich wird das Gebäude 8,60 Meter hoch im dreigeschossigen 12,85 Meter. Auf dem Areal ist genügend Parkraum vorhanden, auch eine Grünfläche soll es geben.

Ursprünglich war in dem Bau jeweils ein Supermarkt beheimatet, erst der „Südmarkt“ und später „Minimal“. Nach dieser Zeit war in Teilen des Komplexes ein Sanitärbetrieb angesiedelt, jetzt hat die Post im noch Haus ihr Domizil.

Lesen Sie dazu den Kommentar von Hertha Stauch: Wertvolle Flächen

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