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Dorfleben

06.07.2017

Nicht nur Bauarbeiten machen Binswangen schön

Bauarbeiten, wie derzeit im Gässle in Binswangen, wurden bereits viele abgearbeitet im Rahmen der Dorferneuerung. Allerdings stehen im Leitbild weitere Ziele und Maßnahmen, die wieder in den Blickpunkt gerückt werden sollen.
Bild: Brigitte Bunk

Vor genau 13 Jahren fiel der Startschuss für die Erneuerung

Vor genau 13 Jahren, am 6. Juli 2014, beschloss der Gemeinderat das Binswanger Leitbild unter dem Motto: „Ein Dorf mit Geschichte gestaltet seine Zukunft“. In einer kleinen Broschüre, die diesen Namen trägt, sind die Ziele und Maßnahmen zusammengefasst, welche die Mitglieder von 13 Arbeitskreisen zur Vorbereitung der Dorferneuerung erarbeitet haben. In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Anton Winkler damals: „Sie zeigen damit: Die wahren Experten für die Entwicklung von Binswangen sind wir Bürger, wir wohnen, leben und arbeiten hier, wir kennen unseren Lebensraum am besten.“ Er regte jeden Einzelnen an, an der Umsetzung der Ziele und Ideen mitzuarbeiten. Denn: „Die Lebensqualität wird umso mehr steigen, je mehr Bürger sich aktiv in den Dorfentwicklungsprozess einbringen.“ Dieses Leitbild, das Grundlage für einen fortlaufenden Prozess der Entwicklung sein sollte, nahm Ratsmitglied Alexander Gumpp als Grundlage für seine Nachfrage bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag: „Ist der Plan, den wir uns 2004 gegeben haben, wirklich abgearbeitet?“ Denn in den Sitzungen stehen Verwaltungsthemen auf der Tagesordnung. Oder Baumaßnahmen, wie derzeit im Gässle, wo die Kanal- und Wasserleitungen verlegt werden. Alexander Gumpp bat darum: „In einem ersten Schritt sollten wir zumindest aufarbeiten, was wir von unserer Zielplanung abgearbeitet haben, was noch offen steht und was gegebenenfalls neu justiert oder betrachtet werden muss.“ Dann geht es nach seinen Worten darum, einen neuen Plan zu machen, wo Binswangen im Jahr 2030 stehen soll, um die Grundlagen für die nachfolgenden Gemeinderäte zu schaffen. Bürgermeister Anton Winkler sagte zu, einen Termin hierfür festzulegen.

Zu den Verwaltungsthemen gehörte die Bauvoranfrage eines Landwirts in der Römerstraße, der seinen bestehenden Rinderstall abreißen und neu bauen will. Bisher hat er Platz für 120 Tiere, künftig sollen es bis zu 140 Rinder sein. Im einstimmig gefassten Beschluss stimmten die Räte der Voranfrage zu.

Gestaltet wird derzeit der neue Spielplatz in der Gartenstraße, in dem die Kinder schaukeln, wippen, sich im Karussell drehen und in einem kleinen Häuschen Unterschlupf finden können. Auch kleine Kinder haben ihren Spielbereich. Die Planung wird derzeit erstellt und dann beim Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht wegen des Zuschusses. Bürgermeister Winkler teilte außerdem mit, dass der Eichenprozessionsspinner jetzt auch auf Binswanger Flur entdeckt wurde und abgesaugt wird. Aktuell an einem Baum am Judenberg. Einer, welcher der Stadt Wertingen gehört und zwei weitere sind betroffen, für die das Staatliche Bauamt Krumbach zuständig ist.

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