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Gartenfreuden

23.06.2014

Nur der Fußball macht dem Burgmarkt Konkurrenz

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4 Bilder

70 Aussteller, Sonnwendfeuer und Gutes für den Gaumen sorgen für Feststimmung auf der Bocksberger Ruine

So lieben es die Bocksberger Ortsvereine. Die Arbeit während der langen Vorbereitungszeit hat sich gelohnt: Tausende von Besuchern schlenderten am Samstag und Sonntag durch die Stände des Burgmarkts. Nachdem sie von den Feuerwehrleuten auf die Parkplätze geleitet wurden, machten sich die Gäste bei nicht zu heißem Sommerwetter auf, den Berg zu „erklimmen“.

Bei freiem Eintritt konnten sie sogleich das vielseitige Angebot erkunden. „Schon am Samstag war die Zahl der Besucher super“, meinte Helmut Friegl, der wie die vielen weiteren Helfer, welche die Gäste am Festplatz mit Essen und Trinken versorgten, beide Tage am Berg war.

Auch wenn das Fußball-WM-Spiel am Samstagabend geschätzte 20 Prozent weniger Gäste verweilen ließ, beobachteten viele, wie das Gebilde aus Stroh und Stoff den Flammen des Sonnwendfeuers zum Opfer fiel. Und als das Feuer ausgebrannt war, brach auch am längsten Tag des Jahres die Dunkelheit ein. Zum Festgottesdienst am Sonntagmorgen waren die Helfer aus den Laugnaer Ortsteilen natürlich wieder zur Stelle.

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Über 70 Aussteller, zehn mehr als im vergangenen Jahr, fanden sich auf dem erweiterten Gelände ein. Walter Reuter zeigte Markisen. „Wir stellen seit sechs Jahren hier aus“, blickt der Zusamaltheimer zurück. Da Gartenbesitzer meist ein Eigenheim und auch eine Terrasse haben, ist der Werksvertreter der Firma Heim & Haus hier zielgerichtet unterwegs. Schmunzelnd sagt seine Frau Anja, die ihn am Stand besucht: „Und ich komme kein Jahr heim, ohne etwas eingekauft zu haben.“ Dieses Jahr findet eine Entenfamilie aus Metall in Edelrostoptik ihr neues Zuhause in Zusamaltheim. Sehr zufrieden mit ihrem Platz direkt am Ausgang sind Daniela und Sylvia Kummer aus Modelshausen, die Imkerprodukte verkaufen. „Viele nehmen beim Heimgehen noch Honig mit“, sagen die beiden erfreut, vor allem über die Stammkunden, die immer wieder kommen. Auch sie selbst schaffen es nie, mit leeren Händen heimzugehen, meinen sie schmunzelnd.

Die Hände voll, allerdings mit Weiden, hat Ernst Mehleit aus Burgau. „Das ist wie Urlaub hier. Nette Leute, die zuschauen und mit denen ich fachsimpeln kann. Das passende Ambiente dazu...“, sagt er, während er die langen Weiden, die vom zweiwöchigem Einweichen schön flexibel sind, zu einem Zwirbel flechtet. Metallschilder mit Lebensweisheiten ziehen am Stand von Heidis Lädle aus Pfaffenhofen die Blicke auf sich. „Da haben wir heute ganz viele verkauft“, bestätigt Stefan Munz. Doch er erklärt auch, dass es von Tag zu Tag verschieden ist, welche Sparte die Kunden fasziniert.

Pauline Mair aus Hinterried verzaubert Kindergesichter, vor allem von kleinen Mädchen wie Lina Ruth aus Hennhofen. Deren Tante Christine ist begeistert, wie ruhig die Dreijährige sitzen bleibt. „Ich freue mich selbst immer wieder, was dabei entsteht“, meint Pauline Mair, als Lina erstaunt lächelnd ihr Spiegelbild betrachtet, um dann glücklich weiter den Burgmarkt zu erkunden. Bei dem ebenfalls jedes Jahr etwas Neues und doch Bewährtes entsteht.

Bei uns im Internet

Bilder vom Burgmarkt unter

www.wertinger-zeitung.de/bilder

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