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Gemeinderat

30.10.2020

Oberthürheim erhält einen Dorfplatz

Der Oberthürheimer Dorfplatz und die Stichstraße zur Kirche hin sollen neu gestaltet werden. Auch die Bushaltestelle findet hier ihren Platz.
Bild: Dominik Bunk

Die Planungen für die Ortsdurchfahrt sind abgeschlossen. Jetzt steht fest, wann gebaut werden soll

Die Planungen für die Ortsdurchfahrt und den Dorfplatz im Rahmen der Dorferneuerung Oberthürheim sind abgeschlossen. Seit 2015 laufen sie, wie Franziska Burlefinger vom Planungsbüro Herb dem Buttenwiesener Gemeinderat sagte, rückblickend auf viele Treffen mit dem Arbeitskreis.

Ein kleiner Dorfplatz entsteht dort, wo früher die Schule stand. Inzwischen hat der Künstler einen einfacheren Entwurf für den Brunnen gemacht, um die Kosten zu verringern. Die Bronzefigur „Apfelmädchen“ wird nun mit einer Art Viehtränke kombiniert. Im hinteren Bereich soll ein kleines Gebäude stehen, in dem eine Toilette, Küche, Lagermöglichkeit und eine Unterstehmöglichkeit für diejenigen, die auf den Bus warten, vorhanden ist. Dahinter die Mauer mit den Ziegelsteinen, die vom Abbruch der alten Schule aufbewahrt wurden.

Nur auf der nördlichen Seite der Ortsdurchfahrt wird ein Gehweg entstehen, auf der anderen Seite wird es einen befahrbaren Grünstreifen geben. Vor jedem Grundstück soll ein Baum stehen. Wo genau, wird mit den Anwohnern festgelegt.

Die Umsetzung ist nun für die Jahre 2021 und 2022 geplant. Weil die Planung aufwendiger war als vorgesehen, konnte nicht schon im Frühjahr 2020 gestartet werden. Ratsmitglied Albert Stöckinger erklärte, dass sich der Dorfplatz und die Ortsdurchfahrt schon beim ersten Seminar 2010 in Thierhaupten als Schlüsselmaßnahmen herausgestellt haben: „Der Dorfplatz soll ein Anlaufpunkt für die Dorfgemeinschaft sein.“ Stöckinger bedankte sich bei Gertrud Leix und bei den Arbeitskreismitgliedern aus Oberthürheim. „Sie haben viel Arbeit reingesteckt, da ist zu sehen, die Bevölkerung steht dahinter. Das ist eine Maßnahme, die Oberthürheim Auftrieb geben wird.“

Richard Hiesinger stimmte zu, dass die Maßnahme den Ort aufwerten wird, aber die 150000 Euro Planungskosten seien sehr hoch. Bürgermeister Hans Kaltner stellte fest, dass die gesamten Kosten sehr hoch seien. Er hoffe, dass sie am Ende durch Eigenleistungen verringert werden können, auch wenn die Gemeinde wegen der Zuschüsse aus der Dorferneuerung weniger als die Hälfte bezahlen muss.

Der Treffpunkt Alte Schule kostet voraussichtlich rund 408000 Euro, der Kirchplatz 51000 Euro, die Begrünung 62000 Euro, die Gesamtkosten liegen bei etwa 670000 Euro. Kaltner sagte: „Insgesamt vier Dorferneuerungen und die Städtebauförderung in Buttenwiesen, das ist eine wahnsinnige Herausforderung, die wir auch finanziell bewältigen müssen.“

Der Gemeinderat stimmte daraufhin den von Veronika Burlefinger vorgestellten Planungen und der Kostenbeteiligung der Gemeinde ohne Gegenstimmen zu, vorbehaltlich der vom Amt für Ländliche Entwicklung zugesagten Zuschüsse.

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