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22.01.2019

Rededuelle in Zeiten von Twitter & Co.

Erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend debattiert“ am Gymnasium Wertingen: Mit den Urkunden (von links) Julia Seefried, Annika Deubler, Celia Hartl und Johannes Gutekunst.
Bild: Winfried Heppner

Gymnasium Wertingen beteiligte sich bei „Jugend debattiert“. Jetzt geht es zum Regionalentscheid.

Wertingen Können sich Jugendliche im Zeitalter von Twitter, SnapChat und Co. überhaupt noch ausdrücken? Sind sie noch imstande, korrekte, teils komplexe deutsche Sätze zu bilden und ihre auch abstrakten Gedanken angemessen zu versprachlichen?

Dass diese Klischeevorstellungen über die heutige Jugend nicht auf die Neuntklässler des Gymnasiums Wertingen zutreffen, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schulentscheid des internationalen Wettbewerbs „Jugend debattiert“ stellvertretend für ihren Jahrgang, indem sie sich sowohl in den Vorrunden als auch im spannenden Finale sachlich fundierte und sprachlich versierte Rededuelle vor dem mit 120 Schülerinnen und Schülern voll besetzten Forum lieferten. So setzten sich die Debattanten im Finale mit der alljährlich aufflammenden und dieses Jahr besonders kontrovers diskutierten Frage auseinander, ob privates Silvester-Feuerwerk verboten werden solle. Am Ende trug Celia Hartl (9d) vor Johannes Gutekunst (9b), Julia Seefried (9a) und Annika Debler (9c) den wohlverdienten Sieg davon.

Doch nicht nur die Debattanten stellten an diesem Tag unter Beweis, dass sie über flexibles und abstraktes Denken sowie über Sprachgefühl verfügen, sondern auch die speziell geschulte Jury, die überwiegend aus Schülern besteht. Somit gelingt es dem Projekt „Jugend debattiert“, viele Schülerinnen und Schüler für einen sinnvollen Umgang mit Sprache zu sensibilisieren und sie gleichzeitig dazu zu motivieren, sich mit Problemstellungen kritisch auseinanderzusetzen und hierbei verschiedene Meinungen zu akzeptieren – wichtige Eigenschaften, die mündige Bürger einer pluralistischen Gesellschaft besitzen sollten.

Aus diesem Grund wird der Wettbewerb am Gymnasium Wertingen bereits das vierte Mal durchgeführt. Die nächste Herausforderung wartet bereits auf die vier Finalisten und die fleißigen Juroren: Sie werden im Februar am Regionalentscheid in Ingolstadt teilnehmen und das Gymnasium Wertingen dort bestimmt würdig vertreten. (pm)

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