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Bliensbach

04.07.2011

Rinderstall und Scheune ein Raub der Flammen

Stall und Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Bliensbach brannten heute Morgen gegen 3.30 Uhr völlig ab. Den feuerwehren gelang es, das Wohnhaus vor den Flammen zu retten.
Bild: Konrad Friedrich

In einem landwirtschaftlichen Anwesen in Bliensbach ist am Montagmorgen Feuer ausgebrochen. Unter teilweise dramatischen Umständen versuchten Feuerwehrleute die Tiere zu retten.

Bliensbach - Scheune und Rinderstall eines landwirtschaftlichen Anwesens in Bliensbach brannten am Montagmorgen völlig aus. Eine Anwohnerin hatte gegen 3.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert – der Dachstuhl des Anwesens des Nachbarn stand lichterloh in Flammen. Wenig später waren die Feuerwehren im Einsatz – 140 Feuerwehrleute aus Wertingen, Bliensbach und den umliegenden Orten versuchten, teilweise unter dramatischen Umständen, die Mastbullen, Kühe und Kälber aus zwei Stallungen vor dem Feuertod zu retten.

Für ein Kalb und mehrere Rinder kamen die Retter zu spät, die Tiere mussten notgeschlachtet werden. Nach den Tieren wurden die Traktoren des Landwirts in Sicherheit gebracht. Stall und Scheune brannten komplett nieder, den Wehren gelang es aber zum Glück, das Wohnhaus und die Garage vor den Flammen zu schützen.

„Die Lösch- und Aufräumarbeiten werden noch einige Stunden in Anspruch nehmen. Auch ein Tierarzt ist noch vor Ort,“ berichtet Kriesbrandmeister Olaf Dehlau. Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei vor Ort die Brandursache.

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Die Feurerwehren von Wertingen, Gottmannshofen und Rieblingen waren mit Atemschutzgeräten im Einsatz, auch die Drehleiter aus Wertingen wurde für die Löscharbeiten benötigt.

Die Einsatzleitung hatte der Wertinger Kommandant Rudolf Eser zusammen mit dem Bliensbacher Kommandanten Christian Mairshofer. (fk,wz)

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