1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Schullandheim hofft auf Förderung für Schülerlabor

Jahresversammlung

13.06.2015

Schullandheim hofft auf Förderung für Schülerlabor

Bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins Schullandheim Bliensbach: (von links) Bürgermeister Willy Lehmeier, Schulrat Wilhelm Martin, Schulleiter Technikerschule Donauwörth Winfried Schiffelholz, Marietta Menner (Universität Augsburg), Vorsitzende des Trägervereins Schullandheim Bliensbach Verena Bürkner, Schatzmeister Leonhard Rupp und Geschäftsführer Hubert Götz.
Bild: Hauke

In zwei Jahren läuft das vom Staat unterstützte Projekt aus

Mit einem leichten Plus für das Haushaltsjahr 2015 rechnet Schatzmeister des Trägervereins Schullandheim Bliensbach, Leonhard Rupp. Diese gute Nachricht sowie einen positiven Abschluss für das Haushaltsjahr 2014 konnte Rupp bei der Jahresversammlung den Mitgliedern des Trägervereins übermitteln. Geschäftsführer Hubert Götz und die Vorsitzende des Trägervereins, Verena Bürkner, hatten zur Mitgliederversammlung auch Kooperationspartner eingeladen. Dazu zählt Marietta Menner von der Uni Augsburg.

Sie brachte das erste Faserverbund-Schülerlabor in einem deutschen Schullandheim nach Bliensbach und unterstützt seit dessen Eröffnung im Juli 2014 tatkräftig den Fortbestand dieses, wie sie sagt „beruflichen Bildungseffekts“. Wie berichtet arbeiten und forschen in dem Bliensbacher Labor nun Schüler mit modernen Stoffen. „Wir denken bereits jetzt darüber nach, wie wir nach Auslaufen der Förderung des Bundesforschungsministeriums im Juni 2017 das Projekt fortführen können“, äußerte sich Menner zum Erfolgsmodell „Faserverbundlabor“. Der Initiative Menners ist es laut Hubert Götz auch zu verdanken, „dass wir die Schüler inzwischen in die Donauwörther Technikerschule schicken können, unser zweiter Kooperationspartner in diesem Bereich.“

Der Schulleiter der „Staatlichen Technikerschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie“, Winfried Schiffelholz, berichtete dem Gremium begeistert über das „Lehrerengagement und die Top-Ausstattung an der Staatlichen Ludwig-Bölkow-Berufsschule.“ Man arbeite dort in einem modernen Bereich mit modernen Stoffen. Bürkner sagte stolz: „Da hat unser Schullandheim die Nase vorn!“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Götz berichtete den Mitgliedern auch über das bewährte Projekt „MehrWERT Demokratie“. „Das bedeutet für unsere Schüler Kommunalpolitik zum Anfassen.“ Dillingens zweiter Bürgermeister Franz Jall war als Vertreter der Kreisstadt anwesend, er wurde von Götz augenzwinkernd informiert, „dass wir uns für unseren Kurs im Februar 2016 den Besuch einer Dillinger Stadtratssitzung wünschen.“ Im Dezember habe man bereits die Gemeinde Buttenwiesen für eine Teilnahme an dem Projekt gewinnen können, so Götz weiter. „Beide Kurse werden vom Bayerischen Landtag gefördert.“

Er kündigte an, man werde als Einrichtung „Schullandheim“ den Landkreis unterstützen, eine Bildungsregion zu werden. „Da sind wir in zwei Arbeitskreisen tätig.“ Götz und Bürkner plädierten dafür, sich den von den Ministerien Soziales und Kultus geforderten Qualitätskriterien des Bayerischen Schullandheimwerks zu unterwerfen. Als Begründung nannten sie zum einen die Fördergelder und zum anderen: „Von einhundert Punkten des Gütekatalogs erfüllen wir ohnehin schon fast alles.“ Im Gegenteil: „Das gängige Sicherheitskonzept aller 34 bayerischen Schullandheime haben wir ausgearbeitet.“

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an digital@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Bilder%20Bleiche%20080.JPG
Lauterbach

Brettl-Spitzen mit der Couplet-AG

ad__web+mobil@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Zugang zu allen Inhalten, mtl. kündbar, 4 Jahre Abopreis-Garantie.
So attraktiv waren Heimatnachrichten noch nie!

Zum Web & Mobil Starterpaket