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Wertingen

31.05.2015

Sie tun Gutes beim Volksfest-Finale

Die Bausch-Band wird 25 und spielt beim Wertinger Volksfest für die Kartei der Not, die in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen feiert. Das Foto zeigt (hintere Reihe von links) Robert Schindler, Christian Blessing, Hans Havel, Martin Lenhardt, Volker Wanek, (vorne von links) Alfred Hillenbrand, Josef Baur, Sonja Schweidler, Peter Bohmann und Roman Kleinle. Zur Band dazu gehört Tontechniker Günter Schneller, der auf diesem Foto fehlt.
Bild: Bausch-Band

Die Bausch-Band wird 25 Jahre alt. Das feiert die Gruppe am kommenden Sonntag im Wertinger Festzelt. Wie die Formation das Leserhilfswerk unserer Zeitung unterstützen will

Region Wertingen Es soll das glänzende Finale des Wertinger Volksfest werden. Die Bausch-Band spielt am kommenden Sonntag, 7. Juni, zum Ausklang im Festzelt auf. Dies ist nicht irgendein Konzert. Die Bausch-Band feiert bei ihrem Auftritt ihr 25-jähriges Bestehen. Der musikalische Leiter Josef Baur sagt: „Wir wollen feiern und gleichzeitig Gutes tun.“ Deshalb unterstützen die Musiker die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. „Wir haben mitbekommen, dass die Kartei in diesem Jahr 50. Geburtstag feiert“, sagt Baur. Und das passe doch gut zum 25. Jubiläum der Bausch-Band. Deshalb seien alle Musiker der Formation zu dem spontanen Entschluss gekommen, beim Jubiläums-Auftritt für den guten Zweck zu spielen, erklärt der Wertinger.

Die Buttenwiesener Firmenband wurde 1990 gegründet. Franz Deininger hatte damals am 18. Januar einen Aushang gemacht, ob Bausch-Mitarbeiter Lust hätten, eine Betriebs-Blaskapelle zu gründen. Erster Probentermin war am 11. Februar. „Und zwar an einem Sonntag, denn werktags waren einige Kollegen im Schichtbetrieb im Einsatz“, weiß Baur. Den ersten Auftritt absolvierten die Musiker am 21. Juli 1990 beim Betriebsfest. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen, von der Anfangsformation ist nur noch Günter Schneller als Tontechniker am Mischpult dabei.

Josef Baur stieß 2003 zur Gruppe. „Wir spielen alle aus Spaß an der Freud“, sagt der Industrie-Meister Metall, der inzwischen nicht mehr bei Bausch, sondern als Techniker bei einem Lauinger Unternehmen beschäftigt ist. Die Bandbreite der Bausch-Band sei riesig – von volkstümlichen Stücken bis Hard-Rock, von Oldies bis zu aktuellen Songs, von Blasmusik bis zum Big-Band-Sound. Die Gruppe spiele längst nicht mehr nur bei Anlässen der Firma Bausch-Linnemann (Surteco), sondern überwiegend bei Events in der Region und weit darüber hinaus. Die Bausch-Band bringt Stimmung bei Vereins- und Dorffesten. „Wir können auch größer“, sagt Sänger Baur. Der größte Auftritt im Jahresrhythmus sei der Kirchweihmontag in Gunzenhausen. Dort feiern immer etwa 3500 Menschen mit der Bausch-Band vom Nachmittag bis Mitternacht. Beim Wertinger Stadtfest sorgten die Musiker, die seit März ihren Probenraum im Bürgersaal in Buttenwiesen haben, wiederholt schon für Party.

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In einem Vierteljahrhundert habe es auch kuriose Auftritte gegeben, erinnert sich Baur. In Schwarzenbruck bei Nürnberg etwa hatte der Sturm das Festzelt im Bereich der Bühne abgedeckt. „Es schaute aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte“, berichtet Baur. Die Bausch-Band habe aber dennoch den zweiten Abend spielen können. „Und die Stimmung war mega.“

Beim Jubiläums-Auftritt nächsten Sonntag soll natürlich auch das Wetter mitspielen. Festwirt Werner Schmid werde eine Tanzfläche aufbauen, damit Gäste tanzen können. Der Eintritt ist frei. Und die Musiker der Bausch-Band werden zugunsten der Kartei der Not auf ihre Gage verzichten. „Wir werden die Leute bitten, eine Kleinigkeit für den guten Zweck zu spenden. Es soll eine schöne Summe für die Kartei zusammenkommen“, sagt der musikalische Leiter der Bausch-Band.

Während des Auftritts (Beginn ist um 17.30 Uhr) gibt es etwas fürs Auge. Die Wertinger Zeitung wird die „Miss Zusamtal“ küren, die bei der Abstimmung in unserem Online-Auftritt gewählt wurde.

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