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Wertingen

02.07.2020

So sehen die neuen Regeln für das Freibad in Wertingen aus

Die Rosen blühen, die Becken sind gefüllt. Am Samstag öffnet das Wertinger Freibad am Judenberg. Allerdings gelten für die Badegäste einige neue Regelungen.
Bild: Elli Höchstätter

Plus Am Samstag öffnet das Freibad in Wertingen. Doch nicht nur der Sprungturm ist gesperrt. Wir haben die wichtigsten Regeln und Veränderungen zusammengefasst.

Badesachen einpacken und ab ins Freibad. Ab Samstag, 4. Juli, ist das Abtauchen im kühlen Wasser auch wieder in Wertingen möglich. Das Bad am Judenberg öffnet seine Pforten. In Zeiten von Corona müssen sich die Badegäste allerdings an einige Vorgaben halten. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Das Wertinger Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet

Öffnungszeiten Das Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Dabei wird es keinen Schichtbetrieb wie beispielsweise in den Bädern in Meitingen oder Dillingen geben. Dieter Nägele, Verwaltungs- und Geschäftsleiter der Stadt Wertingen, erklärt: „Wir wollten die Leute bei 35 Grad nicht aus dem Bad werfen. Deshalb werden die Kontaktflächen während des laufenden Betriebs in regelmäßigen Abständen desinfiziert.“ Weiterhin bestehen bleibt die Schlechtwetterregelung. An regnerischen Tagen ist das Bad von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Personenzahl Es dürfen zeitgleich maximal 600 Personen ins Bad. Dabei gilt: Wer als Erster kommt, hat die Nase vorn. Es gibt keine Anmeldemöglichkeit über das Internet.

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Anzeigetafel Damit die Besucher nicht umsonst an der Kasse anstehen, gibt es eine neue Anzeigetafel, die deutlich macht, wie viele Personen noch ins Bad dürfen. Der Automat im Kassenbereich ist auch von der Straße und somit vom Auto aus gut sichtbar.

Im Becken Im Wasser dürfen sich zeitgleich 200 Personen tummeln. Laut Nägele ergibt sich dieser Wert aus der Größe des Beckens und den Abstandsvorgaben. Das Aufsichtspersonal wird deshalb immer mal wieder die Zahl der Gäste im Becken durchzählen. Bademeisterin Silke Schirrmacher sagt: „Wenn es im Wasser mal zu voll werden sollte, werden wir einen kurzen Zutrittsstopp einlegen. Dann darf ein Badegast ins Wasser, wenn ein anderer das Becken verlässt.“

Großzügige Bahnen sind im Freibad in Wertingen für die Schwimmer abgetrennt

Schwimmerbereich Im Schwimmbereich sollen laut Auskunft der Bademeisterin die Gäste in Kreisen schwimmen. Dafür seien „großzügige Bahnen“ abgetrennt.

Kinderbecken Das Kinderbecken wird laut Nägele ab 11. Juli geöffnet. In der Zwischenzeit müsse noch geprüft werden, ob die Badeaufsicht gewährleistet werden kann.

Kinder Mädchen und Buben unter zwölf Jahren dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person ins Freibad. Das kann auch eine Person sein, der die Aufsicht über das Kind von den Eltern übertragen wurde.

Sprungturm Der Sprungturm ist noch nicht geöffnet. Derzeit werde überlegt, ob dieser zu einem späteren Zeitpunkt aufgemacht werden kann, sagt Schirrmacher.

Eintrittspreise Die Preise bleiben gleich. Das heißt, Erwachsene zahlen für eine Tageskarte 3,70 Euro, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren zwei Euro, Kinder von sechs bis 13 Jahren 1,40 Euro. In diesem Jahr gibt es übrigens nur Tages- oder Zehnerkarten. Jahreskarten sind nicht erhältlich.

Masken Wer ins Freibad geht, muss die Maske einpacken. Badegäste benötigen den Mund-Nasenschutz im Eingangsbereich an der Kasse, beim Gang zum Kiosk, zur Toilette oder zu den Umkleiden.

Duschen Gute Nachrichten für alle Warmduscher. Sowohl für die Herren als auch für die Damen stehen Duschkabinen zur Verfügung. Allerdings sind es für die Männer nur zwei Stück, für die Damen dagegen drei.

Umkleiden Die Umkleiden sind geöffnet. Allerdings sind einige davon abgesperrt, um den nötigen Abstand zu gewährleisten.

Aufsicht Um alle Hygienevorschriften einhalten zu können, erhält Bademeisterin Schirrmacher Unterstützung. Ihr zur Seite stehen die Wasserwacht, der Bademeister Ernest Petri aus Buttenwiesen, da das Lauterbacher Bad geschlossen bleibt, sowie ein Azubi zum Bäderfachangestellten und Rettungsschwimmer.

Ende der Badesaison Wie üblich soll das Freibad bis zum Ende der Ferien am 6. September geöffnet haben. „Falls sich coronabedingt nichts ändert“, fügt Nägele an.

Defizit Das Freibad ist für die Stadt Wertingen schon immer ein Draufzahlgeschäft. „Das Defizit wird heuer größer werden. Das ist uns schon bewusst“, sagt Nägele. Immerhin muss deutlich mehr für die Reinigungsarbeiten ausgegeben werden. Gleichzeitig können weniger Gäste ins Bad und zahlen somit auch weniger Eintritt. Nägele erklärt: „Wir wollten den Bürgern trotz Corona die Möglichkeit bieten, etwas in ihrer Freizeit zu unternehmen.“

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