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Wertingen

08.05.2018

So viele Oldtimerfreunde in Reatshofen wie nie zuvor

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2 Bilder
Die beiden US-Lastzüge von Josef Stark. Oldtimerfreunde bekamen in Reatshofen viele echte Schmuckstücke zu sehen.
Bild: Daniel Dollinger

Viele Besucher kamen in den Wertinger Ortsteil, um sich alte Fahrzeuge anzusehen. Dabei herrschte Traumwetter.

So gut lief es in Reatshofen noch nie. Seit nun 21 Jahren existiert der Verein „Freunde alter Landmaschinen Gottmannshofen“. Seit Jahren gibt es Anfang Mai auch den Saisonauftakt in der Alten Straße in Reatshofen, wo sich das Treiben rund um den Hof des Vorsitzenden Andreas Huber abspielt. Ein Open-Air-Spektakel wie dieses ist immer auf gutes Wetter angewiesen. Vor Jahren fiel der Saisonauftakt sprichwörtlich ins Wasser, da waren nicht einmal 30 Teilnehmer da.

Doch heuer war alles anders. Mit einer Rekordbeteiligung durften die Verantwortlichen einen sonnenverwöhnten Auftakt feiern. „172 Fahrzeuge haben wir registriert“, sagte Andreas Huber, der Vorsitzende des Vereins, zur Mittagszeit nicht ohne Stolz. Ab 9 Uhr trafen die Schlepper in Reatshofen ein, doch nicht nur Traktoren fanden sich in der Alten Straße, auch zwei Pkw, Mofas oder sehenswerte US-Lastzüge waren unter den Ausstellungsstücken.

Einer der ältesten Traktoren war im Jahr 1944 gebaut worden. Und auch das Einzugsgebiet der Teilnehmer wird von Jahr zu Jahr größer. Kennzeichen aus dem Donauwörther, Augsburger oder Aichacher Raum waren zu sehen. „Bis aus Weißenburg oder gar Landsberg waren Kollegen da“, resümierte Huber. Die ganze Straße wurde zur Feiermeile. Weil die Plätze an der Straße dann rar wurden, standen die hübsch hergerichteten Bulldogs auch in verschiedenen Höfen. Und für die zahlreichen Besucher hatten die Verantwortlichen die Oldtimerküche hergerichtet. Weißwürste, die es gleich in der Früh gab, waren bald ausverkauft, doch Schmankerl wie Steaks oder Bratwürste sorgten zur Mittagszeit für lange Schlangen im Hof Hubers.

Im großen Garten waren genügend Bierzeltgarnituren aufgebaut, ein Sonnensegel sorgte für Schatten. Und für Kinder war eine eigene Ecke eingerichtet worden, wo gemalt werden konnte oder mit dem Blasrohr auf Zielscheiben geschossen wurde. Kaffee und Kuchen rundeten einen gelungenen Saisonauftakt ab. „So wünschen wir uns das jedes Jahr“, sagte Zweiter Vorsitzender Gerd Klein. Dafür braucht man aber auch wieder die verschiedenen Höfe der Anlieger, denn verlängern kann man die Alte Straße in Reatshofen nicht mehr.

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