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13.01.2015

Stinkender Mist und schlagkräftige Mädels

Albert Ehnle bereitet die Station „Kuh melken“ für das Eppisburger Schubkarrenrennen am Samstag vor.
Bild: Schwarzbauer

Beim Schubkarrenrennen warten lustige Stationen auf die Teilnehmer. Es gibt noch freie Plätze

Zu sechst hieven die Männer das schwere Holzfass vom Hänger eines Traktors und stellen es auf einem Hof in der Ritter-von-Eppo-Straße in Eppisburg ab. Das Fass wird am kommenden Sonntag, 18. Januar, um 13.33 Uhr mit Jauche gefüllt sein und eine von 18 Stationen des Eppisburger Schubkarrenrennens sein. Die Teilnehmer müssen darunter hindurchkriechen.

Ein paar Meter weiter stellen ein paar Helfer lange Holzstangen auf. An ihnen werden später die Kabel für die Musikanlage sowie Start- und Zielbanner befestigt, erklärt Albert Ehnle. Ehnle ist der Präsident und Organisator des Schubkarrenrennens. Stolz sagt er: „Das ganze Dorf hilft mit. Ansonsten würde es auch nicht funktionieren.“ Seit 2000 ist er der Chef des Schubkarrenrennens, das alle zwei Jahre stattfindet. Seitdem tüftelt er immer wieder an neuen Schikanen und Aufgaben. Bei seinen Ideen lässt er sich auch vom Fernsehen inspirieren: „Der Stefan Raab macht bei seiner Show immer so lustige Sachen. Davon konnten wir uns ein paar Spiele abgucken.“ Außerdem sei sein jüngerer Sohn sehr erfinderisch.

Vor über 80 Jahren führte ein Allgäuer Schreiner das Rennen in Eppisburg ein. Seitdem wurden die Aufgaben angepasst und modernisiert. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine neue Station: Auf einem schmalen Schwebebalken müssen zwei Mitglieder eines Teams aneinander vorbeikommen, ohne den Boden zu berühren. Eine der Lieblingsstationen der Zuschauer sei laut Ehnle „Das Ratespiel am Absperrgitter“.

Dabei bekommen die Teilnehmer von mehreren Gardemädchen jeweils einen Klaps auf den Hintern und müssen erraten, von wem welcher Klaps war. Neben dem Jauchefass wartet noch eine weitere geruchsintensive Aufgabe auf die Wettkämpfer. Die Wettkämpfer müssen über einen Mistwagen balancieren. Ehnle sagt: „Wir werden dafür extra Mist nehmen, der wirklich stinkt.“

Auch Kühemelken, Nageln, Baumstammsägen oder ein Slalomparcours stehen auf dem Programm. Das Team, das den Rundkurs am schnellsten bewältigt, erhält am Ende ein Spanferkel.

Es gibt noch freie Plätze für das Schubkarrenrennen. Zugelassen sind Dreierteams. Frauen und Männer werden getrennt bewertet. Anmeldung über die Homepage unter www.epponia.de bis Samstag, 17. Januar.

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