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16.02.2015

Stromtrassen, die verschwinden!

Die Freilandleitungen der Lechwerke zwischen Laugna und Emersacker sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren durch Erdkabel ersetzt werden. Unser Bild zeigt den jetzigen Stromversorgungsabschnitt bei Bocksberg mit Blick auf Modelshausen. Ist das Erdkabel in Betrieb, können all diese Masten abgebaut werden. Die Landschaft wird sich dann optisch verändern.
Bild: Foto: Günther Herdin

 Lechwerke lassen zwischen Laugna und Emersacker Erdkabel verlegen, sodass die vorhandenen Freileitungen zurückgebaut werden können

Von Günther herdin

Politiker, Energieriesen und Bürgerinitiativen streiten derzeit über den Verlauf großer Stromtrassen vom Norden der Republik in den Süden. Wo letztlich die „Autobahnen“ der Gleichstromübertragung mit einer Leistung von circa 500000 Volt verlaufen werden, ist noch unklar. Möglicherweise endet eine von ihnen in Gundremmingen, also in der Region. Ist‘s der Fall, müssen riesige Masten gebaut werden.

Über das Gegenteil, den Rückbau von Stromtrassen, wurde in der vergangenen Woche der Gemeinderat in Laugna informiert. Dort berichtete Bürgermeister Johann Gebele von dem Vorhaben der Lechwerke (LEW), zwischen Laugna und Emersacker auf einer Länge von 4,5 Kilometern die Stromkabel in der Erde zu verlegen. Die in die Jahre gekommenen Freileitungen können dann zurückgebaut werden. Bei dieser Aktion dürfen aber nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Pressesprecher Ingo Butters von den LEW verweist auf die Tatsache, dass es sich bei der Freileitung im Abschnitt zwischen Laugna und Emersacker um eine sogenannte Mittelspannung mit lediglich 20000 Volt handelt.

Mehr zu diesem Thema in der Freitagausgabe der Wertinger Zeitung.

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