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Buttenwiesen

22.03.2019

Turnhalle Pfaffenhofen ist in die Jahre gekommen

Die Turnhalle ist der älteste Teil, der zum Gebäudekomplex der Buttenwiesener Grundschule im Ortsteil Pfaffenhofen gehört. Bauliche Mängel sollen in nächster Zeit behoben werden. Ein Punkt ist die Entwässerung des Daches. Auch der horizontale Dachvorsprung macht Probleme.
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Die Turnhalle ist der älteste Teil, der zum Gebäudekomplex der Buttenwiesener Grundschule im Ortsteil Pfaffenhofen gehört. Bauliche Mängel sollen in nächster Zeit behoben werden. Ein Punkt ist die Entwässerung des Daches. Auch der horizontale Dachvorsprung macht Probleme.
Bild: Hertha Stauch

Plus Buttenwiesen hat einen schönen Grundschul-Komplex im Ortsteil Pfaffenhofen. Dennoch gibt es dort in nächster Zeit, vor allem in der Turnhalle, einiges zu tun. Deshalb trafen sich Bürgermeister und Schulleiter.

Die Fakten liegen auf dem Tisch: 40 Millionen Euro will die Gemeinde Buttenwiesen insgesamt bis zum Jahr 2022 investieren. Auf der To-do-Liste von Bürgermeister Hans Kaltner stehen viele bekannte Projekte – von der Sanierung der Synagoge bis zum Neubau des Trinkwasserhochbehälters in Oberthürheim. Nun kommt auch noch die Ulrich-von-Thürheim-Grundschule dazu, deren bauliche Mängel nicht in einem Zug, sondern schrittweise behoben werden sollen. Zur Besprechung der Lage traf sich der Bürgermeister mit Schulleiter Michael Bachmaier im Rathaus, wo klar wurde, dass die Schule insgesamt ein ansprechender Gebäudekomplex mit schönen Außenanlagen ist, aber manche Teile eben in die Jahre gekommen sind.

Der älteste Komplex, die Turnhalle, die noch aus der Zeit stammt, als der Ortsteil Pfaffenhofen selbstständig war, steht als „Sofortmaßnahme“ auf dem Programm. Denn dort – das Gebäude ist in den Hang gebaut – gibt es immer wieder Wasser im Keller. Bürgermeister Kaltner hat für den Bau bereits Bestandspläne in Auftrag gegeben, die inzwischen vorliegen. Nach etlichen Umbauten stimmten die Bestandspläne nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. Die Sanierung erfolgt zunächst über das Dach, berichtet Kaltner, die Entwässerung soll neu geregelt werden. Das Regenwasser soll künftig nicht mehr in den Kanal abfließen, sondern im angrenzenden Grünbereich der Schule versickern, wo eine entsprechende Anlage installiert wird.

Ein neues Konzept für den Brandschutz

Der zweite Sanierungs-Schritt betrifft den Brandschutz. Die Schule braucht ein zeitangepasstes Brandschutzkonzept, das bereits vor einem halben Jahr in Auftrag gegeben wurde, wie Bürgermeister Kaltner erklärt. Das bedeutet den Einbau neuer Brandschutztüren, die Neuausweisung von Fluchtwegen, neue Feuerlöscher und andere Details, die dazu gehören. Überlegt werden soll, ob Brandschutztüren installiert werden, die sich im Notfall von selbst schließen.

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Ein wichtiges Kapitel im Gebäude sind auch die Fenster – vor allem im Altbau an der Nordseite, der aus den Jahren vor 1994 stammt, als ein neuer Trakt im Osten der Schulanlage angebaut und der Altbau aufgestockt wurde. Die schweren Fensterflügel im Altbau sind von guter Qualität und baulich intakt, berichtet Kaltner. Aber sie ließen sich schlecht öffnen und schließen, da die Fenstertechnik nicht mehr richtig funktioniert. Ursprünglich war angedacht, deshalb die Fenster komplett auszutauschen. Wegen hoher Kosten – und weil die Fenster noch gut in Schuss sind – soll nun nur die Technik repariert werden, womit das Problem behoben wäre.

Veraltete Duschanlagen im Keller

Abgesehen von diesen Notwendigkeiten gibt es im Schulgebäude und der Turnhalle weitere Problemfälle, die gelöst werden sollen. Einer davon sind die Duschanlage im Keller des Turnhallentraktes. Die seien nicht nur zu groß konzipiert, sondern auch durch veraltete Technik legionellengefährdet, sagt Bürgermeister Kaltner. Deshalb will er in diesem Jahr noch ein Konzept für eine Veränderung der Situation entwickeln. Und auch Wünsche von Seiten der Schule sollen berücksichtigt werden. So wäre eine neue Bühnenbeleuchtung in der vielfältig genutzten Halle notwendig und ebenso eine Verdunkelungsmöglichkeit, wie Schulleiter Bachmaier anmerkt.

Alle Sanierungsarbeiten seien im Sinne der Schule, stimmt Bachmair dem Sanierungskonzept zu. Die 240 Buben und Mädchen der Klassen eins bis vier seien von den Sanierungsarbeiten nur am Rande betroffen. Bauarbeiten sollen in den Ferien erledigt werden, hofft Kaltner, dass dies von den Firmen aus möglich ist.

Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar und Berichte über weitere Sanierungsprojekte in Buttenwiesen:

Das Problem ist nicht neu

Neuer Mittelpunkt im alten Zehentstadel

Neue Chance für das alte Vogthaus in Pfaffenhofen

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