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Gemeinderat

19.12.2020

Ulrich Reitenberger Bau will in Laugna expandieren

Das Asbacher Unternehmen will sich vergrößern, ein Fehler im Bebauungsplan südlich der Hettlinger Straße wurde berichtigt

Die Baufirma Reitenberger in Asbach möchte expandieren. Für die neue Architekturabteilung beispielsweise werden weitere Büroflächen benötigt, deshalb soll das Firmengebäude um eineinhalb Stockwerke nach oben erweitert werden. Auch weitere Fahrzeugstellplätze für Mitarbeiter sollen in dem Zug geschaffen werden. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Dieser würde einen Bau genau nach Plan ermöglichen, wie Werner Dehm vom Planungsbüro OPLA den Ratsmitgliedern am Mittwochabend erklärte. Die vom Landratsamt bevorzugte Vorgehensweise deckt nur genau das ab, was im Plan steht, nichts darüber hinaus. Die Ratsmitglieder stimmten dem Vorhaben ohne Gegenstimmen zu.

Im Bebauungsplan Südlich der Hettlinger Straße in Laugna hat sich seitens des Planungsbüros ein Fehler eingeschlichen. Die zulässige Wandhöhe im Gebiet soll 6,50 Meter betragen. Im Text wurde dies auch so zum Ausdruck gebracht, im Plan selbst jedoch war eine Höhe von glatten sechs Metern angegeben. Aufgrund dessen musste die Änderung beschlossen werden, zudem muss der Plan nach der Änderung wieder ausgelegt werden. Die anfallenden Kosten dafür übernimmt das Planungsbüro.

Der BRK-Kreisverband Dillingen stellte in Laugna den Antrag auf Gewährung eines Zuschusses. Bürgermeister Johann Gebele schlug vor, wie die vergangenen Male 250 Euro zur Verfügung zu stellen. Die Ratsmitglieder stimmten dem zu.

Der FC Osterbuch stellte einen Antrag auf Bezuschussung der Umstellung auf LED-Strahler für das Fußballgelände. Bereits vor ungefähr einem Jahr wurde das Vorhaben dem Rat vorgetragen, damals wurde entschieden, dass der Verein einen Plan für die Finanzierung des rund 30000 Euro teuren Vorhabens ausarbeiten solle. Das wurde nun von den Zuständigen gemacht. Von Landratsamt und Bezirk sollen 3000 Euro Zuschuss gewährt werden, vom BLSV weitere 5000 Euro. Die Gemeinde beteiligte sich einstimmig mit ebenfalls 3000 Euro. „Die LEDs strahlen jetzt abends nur noch den Platz an. Jetzt ist nicht mehr die ganze Umgebung hell“, sagte Gebele.

Aufgrund des aktuellen Lockdowns läuft der Laugnaer Kindergarten wieder im Notbetrieb. Kinder können notfalls bereut werden, jedoch nur wenn keine andere Unterbringungsmöglichkeit besteht, beispielsweise während der Arbeitszeit der Eltern.

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