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Villenbach

26.03.2019

Villenbach will Gelände für Mountainbiker schaffen

In Leipheim im Landkreis Günzburg gibt es eine beliebte Mountainbikebahn. Dort haben Schüler, die die Bahn nutzen, die Verantwortung dafür übernommen. Auch in Villenbach wird derzeit über ein Gelände für Mountinbike-Freaks nachgedacht – die Wallenau scheint dafür geeignet zu sein.
Bild: Bernhard Weizenegger

In der Wallenau gibt es eine geeignete Flächen für den Sport. Doch verschiedene Fragen müssen noch geklärt werden. Und das Thema Dorfladen ist wieder im Gespräch

Der SV Villenbach sucht ein Übungsgelände für Mountainbiker. Dort soll ein Trainingsparcours mit Übungseinrichtungen zur Verbesserung der Fahrtechnik gebaut werden. Ein Nutzungsvertrag soll laut Antrag regeln, dass die Abteilung Mountainbike den Bau der Anlage übernimmt, ebenso den Unterhalt. Wie Bürgermeister Werner Filbrich in der Ratssitzung am Montag erläuterte, kämen dafür das Gelände beim Grünsammelplatz an der Wengener Halde infrage, ebenso die „Schlucht“ in Rischgau oder die Wallenau in Wengen.

Die Gemeinde würde den Sportlern die Fläche zur Verfügung stellen. Diese soll öffentlich zugänglich sein, um allen Radbegeisterten dort die Möglichkeit zum Üben zu bieten. Der Favorit des Vereins wäre die Wallenau, erklärte Peter Thoma auf Nachfrage des Bürgermeisters. Hier sei früher eine Grube gewesen, die jetzt eingewachsen wäre, mit Altholz darin.

Bürgermeister Filbrich erklärte: „Zuerst müssen die Jäger ins Boot geholt werden und die Untere Naturschutzbehörde.“ Vonseiten der Gemeinde spreche nichts dagegen, meinte er, auch aus den Reihen der Ratsmitglieder kamen keine Einwände. Auf die Frage, ob das Gelände eingezäunt werden solle, meinte Thoma, dass das ebenso wie in Bissingen, wo sie sich eine ähnliche Anlage angesehen haben, nicht vorgesehen sei. Auch Jugendliche, die reinfahren wollen, sollen jederzeit die Möglichkeit dazu haben. Laut Thoma würde eine zwei Meter breite Schneise reichen, bei der Hindernisse eingebaut würden, die zu 95 Prozent aus aufgefüllter Erde bestünden. Der Tagesordnungspunkt wurde damit abgeschlossen, dass sich Ratsmitglied Christian Pickl bis zur nächsten Sitzung darum kümmert, dass alles soweit geklärt ist, dass ein Beschluss gefasst werden kann.

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Eine Bürgermedaille wird eingeführt

Künftig sollen verdiente Bürger in Villenbach mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, die aus einer Goldmünze mit einem Durchmesser von 41 Millimetern besteht und auf der Vorderseite das Wappen der Gemeinde Villenbach in der Mitte trägt sowie die entsprechende Beschriftung auf Vorder- und Rückseite. Davon soll es pro Jahr nur zwei geben, die beim Neujahrsempfang vergeben werden könnten, damit das auch wirklich eine außergewöhnliche Auszeichnung bliebe. Diesen Tagesordnungspunkt stellte Ratsmitglied Dieter Meißle vor, der eine entsprechende Satzung anhand von Vorlagen aus anderen Gemeinden ausgearbeitet hat. Außerdem soll es Ehrennadeln in Gold, Silber und Bronze geben und Ehrenurkunden. Meißles Vorstellung, vor allem bei der Bürgermedaille: „Es muss ein sehr schönes Teil sein, damit die Leute es gerne tragen.“

Der Gemeinderat müsse vorab prüfen und mit zwei Drittel Mehrheit entscheiden, wem die Ehrungen zustünden. Vorschläge könnten vonseiten der Vereine und vom Bürgermeister kommen. Auch Ehrenurkunden könnte sich Meißle vorstellen. Bürgermeister Filbrich befürwortet diesen Vorschlag, deshalb wird sich ein größerer Kreis damit befassen und auch dieser Tagesordnungspunkt in einer weiteren Sitzung wieder vorgestellt.

„Unser Dorf hat Zukunft“

Dieter Meißle verwies auf den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und stellte die Frage, ob in diesem Zusammenhang nochmals über einen Dorfladen in Villenbach nachgedacht werden sollte. Sein Grund: „Es geht um die Leute, die nicht mehr mit dem Auto unterwegs sein können.“ Die erste Reaktion von Bürgermeister Filbrich und den Ratskollegen: „Das haben wir alles schon im Arbeitskreis der Dorferneuerung durchdiskutiert.“

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