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Villenbach

17.01.2019

Villenbach zeichnet Menschen aus, die über den Tellerrand schauen

Ehrenamtliche, Neubürger und Ehrenamtliche sind traditionell zum Neujahrsempfang in Villenbach eingeladen. Dazu konnten dieses Jahr erstmals auch alle Einwohner kommen.
Bild: Brigitte Bunk

Die Gemeinde Villenbach lud Ehrenamtliche und erstmals auch alle Einwohner ein. Warum das den Ortsvertretern so wichtig ist.

Zufrieden zeigt sich Bürgermeister Werner Filbrich am Mittwochabend beim Neujahrsempfang im Gasthaus Tölk: „Ich bin stolz, dass ich Bürgermeister der Gemeinde Villenbach sein darf.“ Erstmals hatten die Ortsvertreter entschieden, dass zu den geladenen Gästen jedes Gemeindemitglied willkommen ist. So war die Gesellschaft bunt gemischt, die sich nach dem offiziellen Teil am leckeren kalten Buffet bedienen durfte und offensichtlich viel Gesprächsstoff hatte. Vorher hatte „Dankesagen“ auf dem Programm gestanden. Denn Filbrich ist klar: „Nehmen Sie die Vereine heraus, was wäre dann noch los in unserer Gemeinde?“ Deren Veranstaltungen und die frohen Feste bieten die Gelegenheit, zusammenzukommen.

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Gemeinde Villenbach zahlt Beiträge

Als Anreiz, sich einem Verein in der Gemeinde anzuschließen, bezahlt die Gemeinde ein Jahr lang den Mitgliedsbeitrag für die Neubürger und für die fünf 18-jährigen Mädels, die der Einladung gefolgt waren. „Gerade in der heutigen Zeit, in der es nicht mehr selbstverständlich ist, sich langjährig zu engagieren, ist es besonders notwendig zu zeigen, wie erfüllend es ist, etwas für die Gemeinschaft zu tun“, erklärte Filbrich. Selbst erlebten das an dem Abend die Buben Lukas und Jakob Stegmiller, welche die Feier musikalisch umrahmten.

Der Bürgermeister betonte: „2019 hält schöne Erfahrungen und Veranstaltungen bereit, das wird uns sicher wieder fordern.“ Ihre Herausforderungen gemeistert haben im vergangenen Jahr die „Tirol“-Schützen aus Riedsend, die es nach zehn Jahren geschafft haben, aus der niedrigsten Klasse wieder in die nächsthöhere aufzusteigen. Außerdem stellte Bürgermeister Filbrich heraus, dass sie die vielen Jugendlichen schon in die Vorstandsarbeit einbinden, anstatt sie „nur“ mitlaufen zu lassen. Als Dankeschön überreichte Filbrich dem Vorsitzenden Bernhard Mair zwei Karten zum Spiel des FCA gegen Mainz.

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Rund 3000 Zuschauer hatte die Theatergruppe des SV Villenbach zur Freilichtbühne gelockt mit dem Stück „Ein Sommernachtstraum“, der ein Volltreffer war. Damit hätten sie Villenbach weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt gemacht, ist sich Filbrich sicher und sagte anerkennend: „Danke an alle Schauspieler und Helfer, da ist ja das halbe Dorf auf den Beinen.“ Die Ehrung samt FCA-Karten nahmen Abteilungsleiter Josef Dippel und Vorsitzender Martin Baumeister entgegen. Der war auch bei der dritten Ehrung zusammen mit Abteilungsleiter Markus Ohnheiser gefragt. Dass es eine Riesenehre für die Mannschaft gewesen sei, bei der Landkreissportlerwahl unserer Zeitung nominiertzu werden, erklärte Filbrich. Viele hätten schon nicht mehr daran geglaubt, dass es der SV Villenbach schaffen würde, aus der B-Klasse in die A-Klasse aufzusteigen. Aber: „Ihr habt die Massen begeistern können, es waren viele bei euren Spielen, die ich schon seit 20 Jahren nicht mehr auf dem Sportplatz gesehen habe“, fasste Filbrich die Stimmung im Aufstiegsjahr zusammen, das noch dazu mit dem 50. Jahr des Bestehens zusammengefallen war.

Villenbachs Bürgermeister schätzt Engagement

Wichtig war Villenbachs Bürgermeister Werner Filbrich zu betonen: „Mit der Einladung zum Neujahrsempfang zeichnen wir nicht nur Vereine aus, sondern vor allem die engagierten Menschen, die dahinter stecken und einen Verein mit Leben füllen, über den eigenen Tellerrand schauen und Verantwortung übernehmen.“

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