Newsticker

Corona-Neuinfektionen mit 23.449 Fällen leicht über Vorwochenniveau
  1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Vom Präsidentenhut und einsamen Toten

Lesetipps

03.11.2017

Vom Präsidentenhut und einsamen Toten

Gabriela Stepan stellte beim Bücherherbst das Buch „Der Hut des Präsidenten“ vor.
Bild: Buchhandlung Gerblinger

Beim Bücherherbst stellen Lesefreudige ihre bevorzugten Werke vor

Literatur steht im Mittelpunkt des „Bücherherbstes“, zu dem heuer wieder Lesefreudige in die Wertinger Buchhandlung Gerblinger gekommen waren. Vier Frauen und zwei Männer hatten sich über das Jahr Gedanken gemacht, welche Bücher sie vorstellen wollten.

„Der Hut des Präsidenten“ von Antoine Laurain, vorgestellt von Gabriela Stepan, zog die Zuhörer in seinen Bann. Francois Mitterand gehört dieser Hut, den er nach einem Essen in einer Brasserie vergisst. Sein Tischnachbar findet ihn. Der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf. Ein Roman voller Charme und Überraschungen.

„Kind ohne Namen“ heißt der neue Poschenrieder, vorgestellt von Ursula Poser. Nicht nur der Alltag, sondern auch die Menschen mit ihren Ecken und Kanten sind hervorragend dargestellt. Stadtpfarrer Rupert Ostermayer sorgte für Kurzweil mit „Die Nibelungen“ von Michael Köhlmeier: die Sage rund um Siegfried und Kriemhilde wird dort neu erzählt. So mancher Lacher folgte auf die vorgetragenen Zeilen. Ebenso die Nummer eins aus Irland „Ein irischer Dorfpolizist“ wurde als Empfehlung von Stadtpfarrer Rupert Ostermayer vorgestellt. Kurzweilig, spannend und ein bisschen schräg.

„Das Büro der einsamen Toten“ spielt in Amsterdam, so Angelika Egger. Pieter Posthumus ist in dieser Geschichte Ermittler von Intrigen, Mord und Totschlag. „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari knüpft Klaus Buchwald an sein Sachbuchthema aus dem Vorjahr an. Dabei darf ein spannender Krimi bei ihm nicht fehlen: „Konklave“ von Robert Harris hat ihn begeistert. Ein fesselnder Thriller über katholische Kirchenpolitik im Zeitalter der Globalisierung. Zum Schluss entführte Chrisitine Gerblinger die Zuhörer mit „Bella Germania“ von Daniel Speck in eine deutsch-italienische Familien- und Liebesgeschichte. Für musikalische Umrahmung sorgte Edeltraud Sailer mit Akkordeonklängen. (pm)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren