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Advent

04.12.2019

Warten und Wachen in Zusamaltheim

Die Kommunionkinder musizierten zusammen mit Lioba Graf (links ) und Claudia Bäurle.
Bild: Alfred Fehrenbach

Warum ein kleiner Engel den Menschen Tee und Schokolade mitbrachte

Auch in diesem Jahr ließ das Wetter wiederum die weiße Pracht vermissen um die Menschen auf die adventlich-vorweihnachtliche Zeit einzustimmen. Dies versuchte der Pfarrgemeinderat Zusamaltheim mit seiner Adventsfeier im Foyer der Mehrzweckhalle. Das Klarinettentrio Carolin Döppler, Veronika Mair und Judith Deppenwiese eröffnete mit zwei passenden Weisen die Feier. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Maria Bunk begrüßte neben Pater Biju auch Bürgermeister Wolfgang Grob, die Mesnerinnen Agnes Schindler und Rachel Hammerschmid sowie die Mitglieder der Kirchenverwaltung.

Die Kommunionkinder unter der Leitung von Claudia Bäurle und Lioba Graf setzten mit zwei Liedern das Programm fort. Eine Abteilung der Mukazinis ( Kindergruppe der Musikkapelle Zusamaltheim ) unter der Leitung von Melanie Warschun stimmten mit drei Musikbeiträgen auf den Advent ein.

In seiner Ansprache betonte Pater Biju, dass alle großen Feste eine Vorbereitungszeit brauchen. So beträgt für Weihnachten die Vorbereitungszeit vier Wochen, für Ostern die Fastenzeit 40 Tage. Die jetzige Adventszeit soll von zwei Gedanken geprägt sein: warten und wachen. Die Menschheit hat vor über zweitausend Jahren auf die Geburt Jesu gewartet. Auch heute noch wartet man auf Weihnachten. Wer nicht wacht, verschläft das kommende Ereignis. Wie im täglichen Leben, wenn man verschläft, wird es hektisch. „Verschlafene Menschen bekommen nicht alles mit, nur wache Menschen erleben alles“, so Pater Biju.

Warten und Wachen in Zusamaltheim

Die Geschichte von Gwendolin, vorgetragen von Maria Bunk, erzählt von einem kleinen Engel, der feststellte, dass viele Menschen über all den hektischen Vorbereitungen gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Engel Gwendolin bekommt Besuch, der auch nur schnell ein Geschenk abgeben wollte. Gemeinsam trinken sie Tee und essen Plätzchen. Der Besuch gesteht dem Engel, dass ihm durch die Ausstrahlung von Wärme, Herzlichkeit und Ruhe seitens des Engels Weihnachten wieder näher geworden ist. Basierend auf dieser Geschichte erhielten alle Besucher ein kleines Päckchen mit Tee, Geschichte und Schokolade.

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Oh, Tannenbaum“, begleitet von der Gruppe „Wir“ mit Amelie Wörndl, Annamaria Mair, Veronika Mair, Judith Deppenwiese und Carolin Döppler wurde der erste Teil beendet und mit dem Lied „Macht hoch die Tür“, wieder mit der Gruppe „Wir“ wurde der zweite Teil begonnen. In dem Sketch „Bratwischtla“ diskutierten „Berta“ (gespielt von Regina Grob) und „Schorsch“ (Alfred Fehrenbach) über Bratwürste, die es zum Leidwesen von „Schorsch“ jedes Jahr zu Heilig Abend gibt.

Der Besuch des heiligen Nikolaus wurde musikalisch umrahmt vom gemeinsam gesungenen Lied „Lasst uns froh und munter sein“, wiederum begleitet von „Wir“. Auch Nikolaus ging zu Beginn auf das Thema „Warten“ ein, ehe er sich bei allen Mitwirkenden in der Pfarrei bedankte.

Dabei erwähnte er auch die bereits zehnjährige Tätigkeit von Pater Biju in der Pfarreiengemeinschaft Zusamaltheim. Noch länger tätig ist Mesnerin Agnes Schindler, nämlich bereits 20 Jahre. Natürlich ging der Nikolaus nicht fort, ohne noch Schokoladennikoläuse an die Kinder zu verteilen.

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