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Pfarreiengemeinschaft Wertingen

12.11.2017

Was wollen die Wertinger Gottesdienstbesucher wirklich?

Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Wertingen hoffen, dass sich möglichst viele an ihrer Fragebogen-Aktion zum Thema „Glaube und Gottesdienst“ teilnehmen.
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Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Wertingen hoffen, dass sich möglichst viele an ihrer Fragebogen-Aktion zum Thema „Glaube und Gottesdienst“ teilnehmen.

In Wertingen, Binswangen und Gottmannshofen läuft derzeit eine Fragebogenaktion. Wie es dazu kam, und was damit bezweckt wird.

Wertingen Was wollen die Gottesdienstbesucher wirklich? Um das herauszufinden, läuft in der Pfarreiengemeinschaft Wertingen derzeit eine Fragebogenaktion. Im Umlauf sind 670 Exemplare mit 16 Fragen, die anonym beantwortet werden können. Pfarrhelferin Rita Hilscher verdeutlicht: „Wer will, darf natürlich auch seinen Namen drauf schreiben. Vor allem wäre das gut, wenn angekreuzt ist, dass wir bei demjenigen nachfragen dürfen, wenn wir Hilfe brauchen.“ Ein Teil der Fragebogen liegt noch in den Pfarrkirchen zum Mitnehmen parat. Sollten die schon vergriffen sein oder jemand möchte sofort loslegen mit dem Ausfüllen: Gemeindereferent Michael Hahn hat den Fragebogen auch zum Download auf die Homepage gestellt.

Doch wie kam es überhaupt zu der Aktion? Im Pastoralrat befassen sich 17 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus allen drei Pfarrgemeinden mit den Themen, die die gesamte Pfarreiengemeinschaft betreffen. Jedes Kirchenjahr, das mit dem ersten Advent beginnt, steht ein Schwerpunktthema im Mittelpunkt. Zuletzt richteten sich die Angebote an die Gläubigen auf den Bereich Ehe und Familie, ab Dezember wird die Liturgie im Mittelpunkt stehen. Dahinter steckt die Idee, die Gestaltung, aber auch die Zeiten und die möglichen Orte für den Gottesdienst verstärkt in den Blick zu nehmen. Eine kleine Gruppe arbeitete die Fragen aus. Michael Hahn ergänzt: „Wir möchten unser Angebot darauf ausrichten, was die Leute tatsächlich wollen.“

129 ausgefüllte Fragebogen sind bisher im Pfarrbüro eingetroffen. Unter anderem haben 50 angekreuzt, sie würden gerne ihr Wissen über Christsein, Kirche und Liturgie auffrischen. Die Möglichkeit haben sie unter anderem bei dem geplanten „kleinen Grundkurs Liturgie“. Das sind vier Abende, die Pfarrer Ulrich Müller gestalten wird. Rita Hilscher weist vorsorglich darauf hin: „Die Teilnehmer müssen keine Angst haben, dass sie danach gleich mitarbeiten müssen in ihrer Pfarrei.“

Weitere Überlegungen laufen unter dem Arbeitstitel „Capito-Gottesdienste“. Hier könnte der Pfarrer während der Heiligen Messe ein Element davon in einfachen Worten erklären. Beispielsweise, welche Bedeutung haben die liturgischen Farben oder in was unterscheidet sich das große vom kleinen Kreuzzeichen. Gemeindereferent Michael Hahn sieht den Vorteil: „Dabei wird auch manchem Erwachsenen einiges klarer.“

Eine bereits umgesetzte Maßnahme, um den Gottesdienstbesuchern, die selten in die Kirche gehen zu helfen: In allen Ausgaben des Gotteslobs, die in den verschiedenen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft ausliegen, ist ein kleiner roter Faden zum Ablauf des Gottesdiensts. Wer drauf schaut, weiß beispielsweise, wann genau die Gläubigen sitzen, stehen oder knien.

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