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01.06.2015

Wechsel an der Spitze der Wertinger Zeitung

Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Wertinger Zeitung: Redaktionsleiter Günther Herdin (links) tritt in den Ruhestand, sein Nachfolger ist Berthold Veh (rechts).
Bild: Martina Spielberger

Redaktionsleiter Günther Herdin tritt nach 17 Jahren in den Ruhestand. Nachfolger ist Berthold Veh.

Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Wertinger Zeitung. Für Redaktionsleiter Günther Herdin beginnt am heutigen Montag die Freistellungsphase im Rahmen seiner Altersteilzeit. Und damit ein neuer Lebensabschnitt. „Ich freue mich auf das, was jetzt alles noch kommt“, betont der 63-Jährige. Er ist Vater von drei erwachsenen Kindern und vierfacher Opa. Herdins Nachfolger ist Berthold Veh, der zuletzt die Lokalredaktion der Günzburger Zeitung geleitet hat.

Als Günther Herdin am 1. Juli 1998 nach 18 Jahren bei der Augsburger Allgemeinen von der Lokalredaktion Augsburg-Land an die Zusam wechselte, begannen für ihn dort journalistisch hochinteressante Zeiten. „Die Bürgermeisterwahlen 2002 in Wertingen sowie 2004 und 2010 in Buttenwiesen waren an Spannung ebenso nicht zu überbieten wie die Dillinger Landratswahl 2004“, erinnert sich der in Hennhofen (Gemeinde Altenmünster) lebende Redakteur vor allem an lebhafte Podiumsdiskussionen im Vorfeld dieser Wahlen. Bei Herdins Blick zurück gehört der Bundesliga-Aufstieg der Turner des TSV Buttenwiesen im Dezember 2012 zu den sportlichen Höhepunkten. Als wichtigen Meilenstein für das Zusamtal bezeichnet er den Erhalt und die Erneuerung des Wertinger Krankenhauses. Allerdings auch etwas mit einem weinenden Auge: „Die Schließung der Geburtshilfe vor vier Jahren hat viele Menschen aus der Region emotional sehr berührt“, erinnert Herdin an eine Protestkundgebung mit mehr als 4000 Teilnehmern.

Insgesamt bezeichnet Günther Herdin sein Wirken bei der WZ als „prägende Zeit“ mit hoch motivierten Kollegen. Nur in einem engagierten Team sei es möglich, jeden Tag eine Qualitätszeitung wie die WZ herauszubringen. Wichtig sei ihm der intensive Kontakt mit unseren Lesern gewesen. „Die Türen der Redaktion waren immer offen, dies war mir ein großes persönliches Anliegen“, sagt Herdin.

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So möchte es auch sein Nachfolger Berthold Veh halten. Während seiner Zeit als Redaktionsleiter der Günzburger Zeitung habe er stets Wert auf den direkten Kontakt zu den Lesern gelegt. Veh ist ein Dillinger Landkreisbürger. Der 50-Jährige lebt in Höchstädt und arbeitet seit 25 Jahren für die Augsburger Allgemeine.

Berthold Veh hat nach dem Abitur am Sailer-Gymnasium in Dillingen Philosophie an der Hochschule der Jesuiten in München studiert. Nach dem Volontariat bei der Augsburger Allgemeinen war Veh 17 Jahre lang bei der Donau-Zeitung in Dillingen im Einsatz, bevor er die Leitung der Günzburger Zeitung übernahm. Nach viereinhalb Jahren ist der Vater von sechs Kindern nun in seinen Heimatlandkreis Dillingen zurückgekehrt. Seiner Aufgabe in der Region Wertingen sieht Veh mit Freude entgegen. „Das Zusamtal ist eine liebenswerte Region mit liebenswerten Menschen“, sagt der Redaktionsleiter. Der Raum biete viel – politisch, wirtschaftlich, kulturell. Und die Lebensqualität in diesem Landkreis suche ohnehin ihresgleichen. (wz)

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