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Aktion

08.05.2015

Wer baut mit an Häusern, Türmen und Brücken?

Morgen wird gebaut, was die Klötze hergeben: Carlotta Geiger (links) und Sarah Zimmermann zeigen, wie.
Bild: Mahler

In der Wertinger Kunstschule „KuK“ sind morgen Architekten gefragt. Von 11 bis 16 Uhr soll eine Stadt aus Bauklötzen entstehen.

Ein bayernweiter Jugendkunstschultag findet am morgigen Samstag, 9. Mai, statt. Von den mehr als 40 bestehenden Einrichtungen beteiligt sich erstmals auch die Wertinger Kunstschule „KuK“, die vor einem halben Jahr vom Landesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen Bayern (LJKE) als Kunstschule zertifiziert worden ist.

Morgen stehen ab elf Uhr bunte Holzbauklötze bereit, die verbaut werden wollen. Die Kunstpädagogin Barbara Mahler erklärt, worum es dabei geht: „Wir laden zum Bau einer fiktiven Stadt rund um einen Marktplatz ein.“ Bis 16 Uhr dürfen sich Klein und Groß, Jung und Alt als Architekten versuchen und fabelhafte Häuser, Türme, Brücken konstruieren. Gerät dabei das eine oder andere Bauwerk als Ruine? „Perfekt!“ sagt Barbara Mahler. „Und auch Stadtgespenster sollen eine Wohnung in der Stadt finden“, macht sie neugierig auf das Projekt.

Das Thema der bayerischen Jugendkunstschulen lautet in diesem Jahr „mittendrin“ und wird von jeder Einrichtung individuell umgesetzt, von multimedialen Projekten bis hin zur größten Picknickdecke Deutschlands. In Wertingen hoffen die KuK-Veranstalter auf rege Beteiligung und künstlerische und schöpferische Entfaltung beim Bau einer Stadt der Zukunft. „Mittendrin“ soll schließlich das gesellschaftliche Miteinander verkörpern und Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Alters und Generationen herstellen, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins LJKE Bayern. Mit dem landesweiten Projekt, das über drei Jahre angelegt ist, wollen die Protagonisten auch auf die gesellschaftlichen Veränderungen durch den Zuzug von Flüchtlingen reagieren. Mahler: „Unser Projekt soll kommunale Netzwerke aufbauen helfen.“ Die bayerischen Jugendkunstschulen agieren unter dem Dach des LJKE. Ihre Ziele lauten unter anderem, das ästhetisch-künstlerische Potenzial auszuschöpfen und die soziale Relevanz der kulturellen Bildungsarbeit zu betonen.

Am 9. Mai in der Kunstschule Wertingen, Kanalstraße 5.

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