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Wertingen

26.11.2019

Wertingen schmückt sich für den Advent

Im Schlossgraben werden fleißig Hackschnitzel verteilt und Weihnachtsbuden aufgebaut. Dort laufen die Aufbauarbeiten für die Schlossweihnacht auf Hochtouren. Hermann Kotter, Carmen Sczech und Andreas Kraus (von links) bereiten gemeinsam mit ihren Kollegen alles für die Markttage vor.
Bild: Andreas Dengler

Plus Vor dem Schloss und am Marktplatz laufen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt

Grau und diesig ist es auf dem Wertinger Marktplatz am Dienstagnachmittag. Ein richtiges Novemberwetter eben. Aber das ändert sich nun. Das triste Grau weicht dem Glanz des Weihnachtsbaums. Vor dem Marienbrunnen bauen gerade die Mitarbeiter des Betriebshofs, Johannes Friedrich, Tobias Plomer und Günther Blattl, die Weihnachtstanne auf. Schon bald wird der festliche Baum in der Dämmerung erstrahlen und dem Marktplatz einen festlichen Anstrich verleihen. Vor allem das warme Girlandenlicht versprüht eine stimmungsvolle Atmosphäre. Aber nicht nur der Lichterbaum stimmt auf das Fest ein, sondern auch der Schmuck an den vielen Häuserfassaden rund um den Marktplatz.

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Die Tanne kommt aus Prettelshofen

Die Tanne ist im Ortsteil Prettelshofen gewachsen. Stolze zwölf Meter misst sie und ist mit über 200 Lämpchen verziert. Erst Anfang der Woche wurde der Baum geschlagen, weiß Friedrich. Mithilfe einer Hebebühne bringen er und seine Kollegen die Lichterkette an. Zuvor wurde der Baum mit einem Kran aufgestellt. Bis zum Dreikönigstag wird der Weihnachtsbaum stehen, dann ist es wieder vorbei.

Am Schloss sind die drei Männer, die sich selbst „Weihnachtsbaumtrupp“ nennen, schon fertig. Dort steht eine zwölf Meter hohe Nordmanntanne aus Rieblingen. Der Baum ist 25 Jahre alt, weiß Hermann Kotter von der Stadtverwaltung. Knapp zwei Tage dauert es, bis der Betriebshof die beiden Bäume ganz aufgebaut hat. Aber nicht nur in der Zusamstadt, sondern auch in vielen Wertinger Ortsteilen werden diese Tage stattliche Weihnachtsbäume aufgebunden.

Wertingen schmückt sich für den Advent

Im Schlossgraben sind Carmen Sczech, Andreas Kraus und Herbert Köchl vom Betriebshof ebenfalls mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt. Auf der matschigen Wiese legen sie Flies aus, auf dem sie 145 Kubikmeter Hackschnitzel verteilen. Mit einem großen Laster werden die Holzschnitzel angeliefert und per Hand mit Rechen gleichmäßig ausgebreitet. Der Grund für den Aufwand ist die Schlossweihnacht am zweiten und dritten Adventswochenende.

So viele Aussteller, wie noch nie

Der vorübergehende Bodenbelag ermöglicht den Besuchern ein sicheres und sauberes Flanieren über den Markt. Gut zwei Wochen dauern die Vorbereitungen für die Schlossweihnacht, weiß Kotter. Gemeinsam mit Katrin Schiffmann organisiert er das jährliche Ereignis in und um das Schloss. Mit 40 Buden im Graben und 18 Ausstellern im Schloss ist viel geboten. „So viele Aussteller hatten wir noch nie“, sagt Kotter erfreut. Seit 16 Jahren findet der Markt statt. In den kommenden Tagen werden noch die restlichen Buden und Hütten aufgebaut. Sobald der Außenbereich fertig ist, werden die Verkaufsflächen im Schloss vorbereitet, sagt Kotter. Seine Kollegin Schiffmann war für die Zuteilung der Buden zuständig. „Wir mussten in diesem Jahr sogar Händler absagen“, sagt Schiffmann. All diejenigen, die heuer aus Platzgründen nicht mitmachen können, werden dafür im kommenden Jahr berücksichtigt.

Neben viel Kunst und Kulinarik ist auch wieder ein großes Kinderprogramm geboten. Der Schlossengel, zwei Hexen und der Nikolaus schauen vorbei und überreichen den Kindern kleine Gaben. Bis es aber so weit ist, hat der Betriebshof noch alle Hände voll zu tun.

Am Freitag, 6. Dezember, um 17 Uhr, wird die Schlossweihnacht von Bürgermeister Willy Lehmeier und dem Schlossengel, der die Kinder beschenkt, eröffnet.

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