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20.04.2019

Wertinger Grundschule im Aufwind

Sprachen über die vielen Angebote der Wertinger Grundschule: (von links) Bürgermeister und Schulverbandsvorstitzender Willy Lehmeier, Rektorin Christiane Grandé sowie VG-Geschäftsleiter Dieter Nägele.
Bild: Ulrike Hauke/Stadt Wertingen

Schulleiterin Christiane Grandé stellt Neuerungen vor

Wertingens Grundschule hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Rektorin Christiane Grandé stellte diese dem Schulverband vor und besprach die Details im Nachgang mit Bürgermeister Willy Lehmeier und VG-Geschäftsleiter Dieter Nägele.

Gleich mehrere Neuerungen im Ablauf des Schulalltags sowie in der Arbeit der Lehrkräfte führte Grandé auf: In der Mittagsbetreuung konnte die Schule bislang Kinder nur bis 14 Uhr unterbringen, ab dem Schuljahr 2019/2020 können die Kinder bis 17 Uhr in der Schule beaufsichtigt werden und erhalten neben einem Mittagessen auch eine qualitativ gute Hausaufgabenbetreuung mit besonderer pädagogischer Förderung. Lehmeier und Nägele begrüßten diese Entwicklung. Die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten würden derzeit modernisiert, für die Kosten komme der Schulverband auf. Träger der Mittagsbetreuung ist die freie Jugendhilfe, eine gemeinnützige Organisation namens SoViKo GmbH (Sozial Visionär Kompetent) mit Sitz in Dillingen.

Als weiteren Punkt nannte die Rektorin die Digitalisierung der Grundschule. Laut Lehmeier werden die Klassenzimmer mit Tablets und jeweils einem großen Bildschirm ausgestattet, zusätzlich erhält die Schule mehrere Tablet-Koffer. Für Christiane Grandé ist die Jugendsozialarbeit an der Wertinger Grundschule ein wichtiger Beitrag für einen guten Schulalltag. „Zweimal wöchentlich hält die Diplom-Sozial-Pädagogin Gertrud Woltering-Siegert von der Sankt Gregor Jugendhilfe aus Augsburg hier ihre Sprechstunden. Das Angebot werde mehr und mehr in Anspruch genommen, so die Schulleiterin.

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Nicht ohne Stolz führte Grandé auf, dass sich die Wertinger Grundschule inzwischen nicht nur „Kunstgrundschule Schwaben“ nennen dürfe, sondern auch das Profil „Flexible Grundschule“ sowie „Sinus an Grundschulen“ erworben habe. Als Kunstgrundschule gestalten derzeit die Kinder einen sogenannten Kunstzaun im Pausenhof. Dabei würden die Kinder von der freischaffenden Künstlerin und Kunstpädagogin Barbara Mahler geleitet.

In der „Flexiblen Grundschule“ in der Eingangsstufe könnten Schulanfänger die erste und zweite Klasse in einem Jahr oder bei Bedarf auch in drei Jahren durchlaufen, erklärte Grandé. Kinder bekämen mehr Lernzeit. Zum Programm „Sinus“ erklärte die Schulleiterin: „Mit dem Programm Sinus haben wir ein Konzept zur Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik zur Verfügung, mit dem wir die Kompetenzen der Kinder fördern.“ Die Kinder erarbeiten im Team gemeinsam Lösungen. Dafür nehmen die Lehrkräfte an eigens konzipierten Fortbildungen teil. (pm)

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