Newsticker

Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Wo darf die Jugend bis zur Eröffnung der Jugendschanze hin?

03.06.2009

Wo darf die Jugend bis zur Eröffnung der Jugendschanze hin?

Binswangen Eine Ortsbesichtigung am morgigen Freitag soll Klarheit bringen, was mit dem Bauwagen geschieht. Der Bauausschuss ist berechtigt, zusammen mit den Jugendlichen den Standort festzulegen, an dem der Binswanger Jugendtreff renoviert werden kann. Eine generelle Öffnung wird erst nach der Gründung des neuen Vereins, der Jugendschanze, am 18. Juni 2009, erlaubt. Dies ist der offizielle Beschluss der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag.

Lösung für das Bauwagenproblem in Sicht

Dabei schien sich eine Lösung während der Debatte schon abzuzeichnen. Nicht nur Roland Karl für die Fraktion der Freien Wähler, auch Walter Stallauer, CSU, und Helmut Reißler für den Bürgerblock, brachten eine Lösung für das Bauwagenproblem ein. Im Mittelpunkt stand jeweils der Platz der ehemaligen Kläranlage.

"Die größten Gefahrenpunkte, die Becken, sind entfernt", berichtete Bürgermeister Anton Winkler. Allerdings seien noch nicht alle Löcher zugefüllt. Ein Zaun müsse gezogen werden, um den Teilbereich, der den Jugendlichen zur Verfügung gestellt wird, abzusichern.

Wo darf die Jugend bis zur Eröffnung der Jugendschanze hin?

Während die CSU und der Bürgerblock das Gelände erst absichern wollten, freuten sich die Anwesenden, etwa 20 Jugendlichen und Eltern, bereits über den Vorschlag von Jugendreferent Roland Karl: "Der Bauwagen kann sofort zum Richten in die Kläranlage umziehen." Strom und Wasser sei auf dem Grundstück vorhanden. Die Jugendlichen könnten die Zeit der Ferien nutzen, den Bauwagen innen zu renovieren. Bis zur Vereinsgründung in zwei Wochen sollten sie außerdem prüfen, ob der Standort geeignet sei. Geeignet dafür, den Bauwagen vorübergehend stehen zu lassen, bis eine langfristige Lösung in Sicht sei, die beispielsweise im Bau einer Hütte liegt.

Löcher zuschütten

"Ich bin verwundert über die Großzügigkeit einiger Gemeinderäte", stellte Dr. Hermann Berwe fest. In zahlreichen Gesprächen sei vor der Gefährdung der Jugendlichen im Bereich der ehemaligen Kläranlage gewarnt worden. Plötzlich seien diese Bedenken nicht mehr vorhanden. Er forderte: "Wollen wir die zwei Wochen nicht besser nützen, um die Löcher zuzuschütten und den Platz zu sichern?" Bürgermeister Winkler widersprach: "Nur tagsüber und an den Werktagen darf das Gelände zum Renovieren betreten werden." Es sieht zu diesen Zeiten bei den durchschnittlich 18-Jährigen keine Gefahr.

Deshalb einigten sich die Räte anschließend auf den Vorschlag von Alexander Gumpp, die Ortsbegehung, um gemeinsam mit den zukünftigen Vorstandsmitgliedern der "Jugendschanze" die Vorgehensweise abzustimmen. Auch, um weitere vorübergehende Standorte in Betracht zu ziehen.

Der alte Holzplatz der Firma Gumpp, der inzwischen auch der Gemeinde gehört, berge keine Sicherheitsrisiken, hier kämen auch keine Kosten für eine Beleuchtung auf die Gemeinde zu. Wollen die Jugendlichen auf dem Gelände des Gasthofs Adler bleiben, müsste die zukünftige Vereinsführung selbst mit den Besitzern eine Vereinbarung treffen.

Allerdings wäre die hinfällig, falls sich für das Gelände doch ein Käufer fände. (Wird fortgesetzt)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren