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Binswangen

17.03.2011

Zwei Kirchen, ein Thema: Renovierung

Mit dem neuen Dach und der restaurierten Fassade sieht die Marienkapelle schon ganz schön aus. Das Außengelände wird nun ebenfalls noch überplant.
Bild: Foto: Brigitte Bunk

Gemeinderat befasste sich mit Außenanlagen der Marienkapelle und Sanierung der Pfarrkirche Sankt Nikolaus

Binswangen Nicht nur die Marienkapelle selbst wird weiterhin restauriert, auch das Außengelände wird neu gestaltet. Deshalb zeigte die Landschaftsarchitektin Konstanze Stocker aus Ichenhausen den Binswanger Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung ihre Vorschläge.

Zwei Varianten stellte sie dabei zur Wahl: Der Weg um die Kapelle herum bildet im Luftbild gesehen ein Quadrat oder einen Kreis. Hier entschied sich der Rat eindeutig für die runde Variante. Die Vorgabe an sich war klar: „Alle vier Eingänge der Kapelle müssen gleich gut erreichbar sein“, erinnerte Bürgermeister Anton Winkler. Der Vorschlag von Konstanze Stocker: „Der Weg zum Haupteingang und der Vorplatz werden gepflastert, damit sich die Kirchenbesucher dort aufhalten können.

Für den restlichen Weg ist eine wassergebundene Decke vorgesehen.“ Da der vom Haupteingang aus gesehen linke Eingang ebenso oft benutzt wird, waren sich die Räte einig: „Mit der wassergebundenen Decke wird mehr Schmutz in die Kapelle getragen.“

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Ob anthrazitfarbene Betonplatten oder gesägtes Granit, eventuell auch beides, indem es ein Muster bildet, gelegt werden soll, wird noch entschieden.

Über einen separaten Weg vom Kirchenausgang zum „Wiesenherrgöttle“, das vom Friedhof aus bereits über einen Weg zu erreichen ist, steht ebenfalls noch die Entscheidung aus. Bei der Pfarrkirche St. Nikolaus Binswangen steht ebenfalls eine Baumaßnahme an, die im Frühjahr begonnen wird. Die Gemeinde beteiligt sich mit 15000 Euro an den Kosten.

Kirchenstiftung ist der Bauherr

Im Gegensatz zur Marienkapelle, bei welcher die Gemeinde Eigentümer ist, wird diese Renovierung von der Kirchenstiftung St. Nikolaus durchgeführt. Dabei wird der Dachstuhl erneuert und eine Außensanierung steht an. Deshalb erhielt Bürgermeister Anton Winkler den Zuschussantrag von Pfarrer Rupert Ostermayer.

„Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 148000 Euro“, las Bürgermeister Winkler vor, weitere Zuschüsse, beispielsweise 60 Prozent von der Diözese, wurden ebenfalls beantragt. Die letzte große Maßnahme wurde 1973 bis 1975 durchgeführt.

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