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ATP Challenger Turnier
13.08.2019

Tennis in Augsburg, Freizeit in Wertingen

Ralf Plieninger (l.) und Jörg Feufel wohnten während ihres Einsatzes bei den Schwaben Open in Wertingen.
Foto: mbk

Warum zwei Linienrichter der Schwaben Open zwischen zwei Städten pendelten

Am Sonntag ging in Augsburg das internationale ATP-Challenger Tennisturnier zu Ende, bei dem die kommenden Stars der Tennisszene um Weltranglistenpunkte kämpften. Eine Woche dabei mit im Einsatz: Jörg Feufel aus Weissach und Ralf Plieninger aus Heilbronn. Gewohnt haben die beiden Linienrichter, die auch beim Endspiel zwischen dem Finnen Emil Ruusuvuori und dem Deutschen Yannick Hanfmann zum Einsatz kamen, in Wertingen und hatten Gelegenheit, das Stadtfest zu besuchen.

„Die Turnierorganisation unterstützt uns in der Regel bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Beim Augsburger Turnier hatten wir das Glück, dass sich einige Mitglieder des TC Augsburg Siebentisch bereit erklärten, uns und unsere Kollegen aufzunehmen. Ralf und ich verschlug es schließlich nach Wertingen zur Moderatorin des Events und ihren Mann Ulrich Kluger, die hier leben“, erzählt Jörg Feufel. Die Tätigkeit als Linienrichter ist für den 31-Jährigen ein Hobby, dass er seit Jahren ausübt. „Ich selbst spiele zwar kein Tennis, aber ich interessiere mich sehr für diesen Sport, habe eine Ausbildung als Oberschiedsrichter. Wenn man einmal dabei ist, lässt es einen einfach nicht mehr los“, fährt er fort. Sein Hobby brachte ihn bereits zu Einsätzen beim Davis Cup, Fed Cup, Mercedes-Cup und zum Porsche- Tennis-Grand-Prix sowie zu einem WTA-Turnier nach Sankt Petersburg. Seinen Kollegen Ralf Plieninger hat er heuer bei einem Turnier in Wiesbaden kennengelernt. Auch der 47-Jährige ist begeistert seit vielen Jahren ehrenamtlich als Linienrichter aktiv. Seither steht der aktive Tennisspieler mit Enthusiasmus auf dem Platz und genießt die Atmosphäre und die Möglichkeit, Tennisspiele auf Weltklasse-Niveau live und ganz nah miterleben zu können. Dafür „opfert“ er gerne Urlaubstage. Ein bisschen wie Urlaub war der Aufenthalt in Wertingen trotz des ATP-Einsatzes - täglich von 10 bis 21 Uhr waren die beiden während des Turniers unterwegs und absolvierten ihre jeweils 40-minütigen bis einstündigen Einsätze bei den Herren-Einzel und Doppelspielen – dann doch. „Wir sind zwar außerhalb, aber es ist schön hier“, so Feufel, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, mit seinem Kollegen Ralf Plieninger am Freitagabend das Wertinger Stadtfest zu besuchen. „Echt klasse, was geboten war“, so das Fazit der Wertinger Gäste, die sich zudem angeregt mit Bürgermeister Willy Lehmeier unterhalten konnten. (mbk)

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