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Hallenfußball

13.01.2014

Altenmünster, Foret, Gersthofen und Schwabmünchen

Patrick Pecher (links/SC Altenmünster) und Manuel Heinle (Neumünster) duellierten sich im Finale in Dinkelscherben.

Die ersten vier Mannschaften für die Endrunde im Landkreis Augsburg stehen fest

Landkreis Augsburg Die ersten vier Mannschaften für die Finalrunde um die Augsburger Landkreismeisterschaft im Hallenfußball haben gestern das Ticket für Neusäß gelöst. Während sich in Diedorf mit dem Landesligisten TSV Gersthofen, in Schwabmünchen mit dem heimischen Bayernligisten TSV Schwabmünchen sowie in Langweid mit Titelverteidiger VfR Foret (Kreisliga Augsburg) die Favoriten durchsetzten, machte mit dem SC Altenmünster (Kreisliga West) bei der Vorrunde in Dinkelscherben ein Außenseiter das Rennen.

Die Zusamtaler kamen allerdings nur sehr schwer ins Turnier. In den beiden Gruppenspielen gegen die SpVgg Westheim (3:3) und gegen den Ortsrivalen SSV Neumünster reichte es jeweils nur zu einem Unentschieden. Dabei hatten die Zusamtaler nicht einmal einen wirklichen Torwart mit dabei. Neu-Trainer Alexander Kuchenbaur stellte sich kurzerhand zwischen die Pfosten. „Nachdem mir alle meine Keeper abgesagt haben, hab ich mich halt geopfert“, erklärte er die Personalnot. Deutlich im Griff hatte der SC Altenmünster die Halbfinalparite gegen den TSV Welden. Mit 5:0 fertigte der immer besser ins Turnier kommende SCA den Kreisklassisten ab. „Für uns war gut, dass wir mit Welden den vermeintlich schwächeren Gegner im Halbfinale bekamen und nicht den Top-Favoriten Dinkelscherben“, sinnierte Kuchenbaur nach dem Turnier.

SSV Neumünster wirft TSV Dinkelscherben raus

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Im anderen Halbfinale sorgte der SSV Neumünster für die große Sensation. Der Kreisligist warf den Bezirksligisten TSV Dinkelscherben aus dem Wettbewerb. Neumünster führte bis 2:13 Minuten vor Schluss mit 3:0, müsste dann aber noch drei Gegentreffer hinnehmen. Im Neunmeterschießen avancierte SSV-Torwart Benedikt Rättig zum Helden, als er zwei Schüsse der Gastgeber parierte. Am Ende stand ein 7:6 auf der Anzeigentafel für den krassen Außenseiter. Im Endspiel hatte Neumünster aber nichts mehr zuzulegen. Altenmünster ging schnell mit 4:0 in Führung. Als alles gelaufen war, kam der SSV durch David Lörcher und Simon Weschta noch zu einer Ergebniskosmetik.

Beim Turnier in Langweid war die Gruppe I hart umkämpft. Am Ende setzten sich der SV Achsheim und der VfL Westendorf durch. Ohne Punktgewinn blieb Kreisklassen-Schlusslicht SC Biberbach. Eindeutiger ging es in der zweiten Gruppe zu. Tat sich der spätere Gruppensieger VfR Foret beim 2:1 Sieg gegen die unangenehm spielende Mannschaft des TSV Lützelburg noch schwer, lief es in der zweiten Partie deutlich besser. Der FC Langweid musste sich den stark aufspielenden Gastgebern mit 3:6 geschlagen geben. Lange Zeit sah es im Halbfinalderby zwischen dem SV Achsheim und dem TSV Lützelburg nach einem Sieg für die Achsheimer aus. Jaremkor und Hertle erzielten nach einer torlosen ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag die 2:0-Führung. Die kämpferisch starken Lützelburger gaben aber nie auf und kamen kurz vor Spielende noch auf 2:2 heran. Das Neunmeterschießen musste also die Entscheidung bringen. Hier konnte sich der TSV auf seinen starken Torhüter Timo Lettrari verlassen und stand nach einem 4:3 als erster Finalist fest.

Nicht den Hauch einer Chance hatte der VfL Westendorf in der zweiten Halbfinalbegegnung gegen Topfavorit Foret. Besonderes Ayhan Kura Idris lieferte einmal mehr eine Galavorstellung und steuerte drei Treffer zum 6:0–Erfolg seines Teams bei. Somit gab es im Endspiel eine Wiederholung der Vorrundenbegegnung zwischen Lützelburg und Foret. Ähnlich eng verlief die Party. Erst kurz vor Schluss entschied Gökhan Basalan bei einem Konter mit dem Tor zum 3:1 das Duell für die Foreter.

Neunmeterschießen um Platz eins in Diedorf

Bei der Hauptrunde in Diedorf standen sich im Finale der TSV Gersthofen und Kreisligist TSV Leitershofen gegenüber. Es war ein packendes Duell, das nach Ablauf der regulären Spielzeit 2:2 stand und im Neunmeterschießen entschieden werden musste. Hier hatte Gersthofen mit 8:7 das glücklichere Ende für sich. In Schwabmünchen standen sich im Endspiel der heimische TSV und der ASV Hiltenfingen gegenüber Es war eine knappe Angelegenheit, bei der der Favorit am Ende mit 2:1 die Nase vorne hatte

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