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DZ/WZ-Kick-off-Check

19.07.2018

Aufsteiger will ein unangenehmer Gegner sein

Bis auf Sergej Scheifel (SC Griesbeckerzell) und Tobias Fendt (TSV Welden) präsentierten sich vor dem Testspiel gegen den TSV Ustersbach acht der insgesamt zehn Neuzugänge beim SC Altenmünster. Vordere Reihe von links: Luka Mitrovic (FC Langweid), Sebastian Mayer (SV Adelsried), Maximilian Ruth, Jonathan Schuhmann, Alexander Plail (alle JFG Holzwinkel) und Maximilian Stöckle (TSV Zusmarshausen.) Hinten von links: Patrick Geltl (SG Zusamzell), die neue Betreuerin Sophia Hartmann, André Milich (Sportfreunde Gmund-Dürnbach/Mittelfranken) und Spielertrainer Goran Boric.
Bild: her

Goran Boric, der Spielertrainer des SC Altenmünster, hat für die Bezirksliga-Saison kein konkretes Ziel angegeben

Mit der SSV Glött, dem SC Altenmünster und dem TSV Meitingen starten in der Saison 2018/2019 drei Fußball-Bezirksligisten aus der Region in die Punktrunde. Ebenso wie alle Kreisligisten aus dem Dillinger Land müssen sie sich dem Kick-off-Check unserer Zeitung unterziehen. Den Anfang macht heute Aufsteiger SC Altenmünster.

Sieben Jahre hat der SC Altenmünster auf eine Rückkehr in die Bezirksliga warten müssen. Dann ist alles ganz schnell gegangen. Die Truppe um Spielertrainer Goran Boric hat die letzten acht Spiele in Serie gewonnen und ist über die Relegation aufgestiegen. „Das Schlüsselspiel war in Waldstetten, als wir mit dem letzten Aufgebot 4:1 gewonnen haben. Ab diesem Zeitpunkt hat sich eine Euphorie durchgezogen und immer mehr verletzte Spieler sind zurückgekehrt“, beschreibt Spielertrainer Goran Boric den Höhenflug.

Mit Sebastian Mayer (zuletzt Spielertrainer beim SV Adelsried) ist ein Offensivspieler zurückgekehrt, der beim TSV Neusäß schon Bezirksliga-Luft geschnuppert hat. Das hat auch Max Stöckle (TSV Zusmarshausen). Dazu kommen Luka Mitrovic (FC Langweid), Tobias Fendt (TSV Welden), Harald Meissner und Patrick Geltl (SG Zusamzell), André Milich (Sportfreunde Gmund-Dürnbach/Oberbayern) sowie die Youngsters Alexander Plail, Jonathan Schuhmann und Max Ruth, der den zweiten Torwart gegen muss. Auf Bayernliga-Erfahrung beim TSV Aindling kann Sergej Scheifel verweisen. „Er will eigentlich aufhören, aber das hält er nicht durch“, kennt Boric seinen ehemaligen Langweider Mitspieler, der zuletzt beim SC Griesbeckerzell aktiv war, genau. Ob das für Kapitän Tobias Scherer und Abwehr-Organisator Fabian Herdin auch gilt? Die beiden Routiniers, die das Herzstück der Mannschaft bildeten, haben aufgehört. Während ihr Pass beim SCA in der Schublade bleibt, haben Michael Schubert (FC Emersacker), Florian Späth (TSV Dinkelscherben), Ferdinand Kraus, Michael Buhlig (SG Reutern/Zusamzell) und Stefan Fischer (ASV Dachau II) den Verein verlassen.

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Im zweiten Jahr gibt Goran Boric, 36, zusammen mit Peter Ferme, 31, als kickender Coach die Kommandos. Unterstützt werden sie von Torwarttrainer Harald Pomp und dem Betreuerteam mit Sophia Hartmann und Michael Surger. Als Teamchef fungiert der ehemalige Spieler Florian Seizmeier. Abteilungsleiter ist Oliver Osterhoff.

In der Vorbereitung haben sich Innenverteidiger Sebastian Kienle und Tobias Kaifer, der nach beruflicher Abwesenheit wieder da ist, angeboten. Große Stücke hält Boric auch auf Nico Schuster und Marius Henkel, die zuletzt aber ein wenig vom Verletzungspech verfolgt waren.

Mit Patrick Pecher, Dominik Osterhoff, Sebastian Mayer und Luka Mitrovic hat der SCA eine Offensivabteilung, um die er von vielen Vereinen beneidet wird. Für Goran Boric macht es aber die Aufstiegseuphorie und die gute Mischung aus Alt und Jung. Es ist ihm aber auch klar, dass die jungen Spieler in ihren Leistungen schwanken werden. Außerdem: „Die Vorbereitung war nach der Relegation kurz“, sagt Boric, „es wird noch Zeit brauchen, bis alle Neuen integriert sind.“

Da Aystetten weiter im Pokal beschäftigt war, gab es bisher nur Testspiele gegen Wiesenbach (2:2) und Ustersbach (2:1). Am Wochenende steht der Gemeindecup in Altenmünster an, dann geht es mit einem Heimspiel gegen Donaumünster schon los. Bis dahin will Boric probieren, ob man mit einer Dreier- statt Viererkette spielen wird.

Ganz bewusst hat Goran Boric kein Saisonziel ausgegeben, das mit dem Tabellenplatz zu tun hat. „Wir wollen sehr unangenehm für jeden Gegner sein, dann landen wir nicht so weit hinten“, sagt der Coach. Sein Wunsch ist es, dass der Gegner sagt, „gegen Altenmünster wird es schwierig.“ Dass sich einige Konkurrenten krass verstärkt haben, lässt ihn kalt: „Man kann auch mit großen Namen abstürzen“, verweist er auf die gerade zu Ende gegangene Fußball-Weltmeisterschaft, in der die Kicker aus seinem Heimatland Kroatien als Außenseiter bis ins Endspiel vorgedrungen sind.

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