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WZ-Frühjahrscheck

22.03.2014

Das Problem ist das knappe Personal

Dominik Osterhoff gilt beim SC Altenmünster als Hoffnungsträger für die Rückrunde.
Bild: Karl Aumiller

Der neue Spielertrainer Alexander Kuchenbaur soll es beim SC Altenmünster in der Fußball-Kreisliga West richten

Keine leichte Aufgabe hat sich da der neue Spielertrainer Alexander Kuchenbaur aufgebürdet, der beim SC Altenmünster das Erbe von Oliver Remmert zur Winterpause angetreten hat.

Die Halbserie mit 13 absolvierten Partien brachte dem SCA karge 16 Pluspunkte. So ist es nicht verwunderlich, dass die „Schwarz-Roten“ auf dem viertletzten Rang der Kreisliga West fristen. Enttäuscht von der Ausbeute warf schließlich Spielertrainer Oliver Remmert das „Handtuch“.

Der personell gebeutelte SCA-Kader musste zur Winterpause nochmals bluten. Vier Abgängen (Michael Klaiss, Sebastian Mayer, Oliver Remmert und Szabolcs Alesenszki) stehen mit Alex Kuchenbaur und Matthias Kraus nur zwei Neuzugänge gegenüber.

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Das Sagen hat in der Rückrunde der von den Glötter „Lilien“ gewechselte Alexander Kuchenbaur, der zum Stand der Dinge meinte: „Ich habe mir die Aufgabe schon etwas leichter vorgestellt, schließlich bleiben mir mit dem kleinen Kader wenig Möglichkeiten.“ Unterstützung findet er bei Co-Trainer Christian Schade und Harald Pomp.

Erleichtert ist Kuchenbaur über die Rückkehr von Routinier und Kapitän Florian Seizmeier, der mit seiner Präsenz der Mannschaft sicher weiterhelfen kann. Fit gemeldet hat sich des Weiteren für den Kader Sven Buchwald. Schwerwiegend ist aber der Ausfall von Innenverteidiger Patrick Pecher (Syndesmosebandriss). Seine beruflichen Ziele möchte zukünftig Stefan Fischer in den Vordergrund stellen und wird zumindest für den Rest der Runde fehlen.

Drei Niederlagen und zwei Remis, so lautet die Bilanz der fünf Vorbereitungsspiele. „Mir fehlten hier ganz einfach die Alternativen um hier einiges ausprobieren zu können“, lamentiert Alex Kuchenbaur über das magere Abschneiden. Einen Versuch wagte er mit dem Spiel einer Dreierkette, was ihn wenig überzeugte. So wird von ihm für die Zukunft das bewährte 4-2-3-1-System den Vorzug finden.

Der 40-jährige Spielertrainer hätte seinen Job beim SCA gerne vermehrt von der Außenlinie wahrgenommen. Das knappe Personal lässt ihm aber keine Wahl, und so wird er regelmäßig die Kickstiefel schnüren. Sein Part in der Mannschaft wird die „Sechserposition“ sein, wenn es zum Auftakt am Sonntag (15 Uhr) ins Günztal geht. Dort wartet als Gegner die hinter ihnen lauernde SpVgg Ellzee. Auch wenn der Vorsprung zu den beiden stark abstiegsgefährdeten Klubs Wasserburg und TG Lauingen satte acht Zähler beträgt, will sich Kuchenbaur nicht einlullen lassen: „Wir dürfen da keineswegs blauäugig sein. Ich weiß, wie schnell sich die Situation verändern kann.“

Sollte sich die personelle Situation in der Rückrunde nicht weiter verschärfen, dürfte die Mannschaft das Thema Abstieg nicht berühren.

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