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Fußball

31.05.2014

Der Pokalsieger geht erschöpft in die Sommerpause

Wertingens Sportlicher Leiter Christoph Krebs geht mit vielen Ideen in die Sommerpause. Dabei muss er noch einige Hausaufgaben erledigen.
Bild: Georg Fischer

Für TSV Wertingen hätte die Saison trotz des Sieges in Reimlingen besser laufen sollen

Mit dem Gewinn des Toto-Pokals im Kreis Donau (4:3 beim FSV Reimlingen) beendeten am Donnerstagabend die Bezirksligakicker des TSV Wertingen die Saison 2013/2014. Laut Trainer Roger Kindler wird dies auch höchste Zeit: „Es war ein langes und anstrengendes Spieljahr. Jetzt freuen wir uns alle auf die Sommerpause.“ Mit dem Abschneiden der Mannschaft sind Trainer und Sportlicher Leiter Christoph Krebs nicht ganz zufrieden.

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Denn mit Punktverlusten gegen die späteren Absteiger aus Ettenbeuren und Lauingen, sechs Unentschieden sowie insgesamt sieben Niederlagen reichte es nur für den vierten Rang in der Abschlusstabelle der Bezirksliga. Nach dem nur knapp verpassten Aufstieg in der vorherigen Saison war dies ein kleiner Rückschritt. Positiv, dass es während der gesamten Saison bis auf Orhan Akcay kaum Ausfälle gab und sich einige Langzeitverletzte wieder an die Mannschaft heranarbeiten konnten. Die Hallenrunde verlief überaus erfolgreich, im Finale der schwäbischen Meisterschaft war erst gegen Kaufbeuren Endstation, erinnert Krebs.

Für die kommende Saison sind die Planungen natürlich auch schon voll im Gange. Mit Yildiz Selcuk vom TSV Zusmarshausen steht der erste externe Neuzugang bereits fest, und an weiteren Verstärkungen ist Christoph Krebs noch dran. Auf der einen oder anderen Position wollen sich die Wertinger noch verstärken, um in der kommenden Saison wieder eine schlagkräftige Truppe zu haben. „Auf finanzielle Spielchen lasse ich mich aber nicht ein“, so Krebs. Er setzt eher auf die Jugend.

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Als Ziel für die neue Saison setzt sich der TSV Wertingen, diese tabellarisch besser zu beenden als die abgelaufene. Dies würde also bedeuten, wieder um den Aufstieg in die Landesliga mitzuspielen. Aber: „Die Bezirksliga wird nächste Saison noch stärker sein als heuer. Mit Bubesheim steht bereits ein Landesligaabsteiger fest und mit Aindling und Thannhausen drohen noch weitere Hochkaräter in die Bezirksliga abzusteigen“, weiß Krebs um die Situation. Mit etwas Wehmut sieht man beim TSV Wertingen die Abstiege von Glött und Lauingen, da nun interessante Derbys wegfallen.

Der Sportliche Leiter des TSV Wertingen richtet seinen Fokus nicht nur auf die erste Mannschaft aus. Auch Team II liegt ihm am Herzen. Nachdem Fabian Knötzinger als Spielertrainer zum SC Tapfheim wechselt, wird Christian Mayer die Verantwortung für das Kreisklassenteam übernehmen. Seine Hauptaufgabe wird sein, die vielen jungen Talente aus der erfolgreichen Jugend, der JFG Riedberg, an die Senioren heranzuführen und zusammen mit erfahrenen Spielern eine gute Mannschaft zu bilden.

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Zahlreiche Fotos vom Pokalendspiel FSV Reimlingen – TSV Wertingen finden Sie online unter: www.wertinger-zeitung.de/bilder

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