Instandhaltung

07.05.2015

Die Beregnungsanlage läuft

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Mit der Beregnungsanlage funktioniert der Spielbetrieb auch in trockenen Sommermonaten. Darüber freuen sich Vorsitzender Abold (links) und Bürgermeister Gebele.

FCO-Helfer leisten 500 ehrenamtliche Stunden. Jetzt sind die Felder das ganze Jahr bespielbar

Eine Stunde dauerte es, dann waren die zwei Zisternen voll, die am nordöstlichen Rand des Osterbucher Sportgeländes unter der Oberfläche liegen. So erzählt Georg Langenmair begeistert von der Aktion am Vorabend. 18000 Kubikmeter Wasser fassen die beiden Behälter miteinander, erklärt der Gemeinderat aus dem Ortsteil der Gemeinde Laugna, der beim Herstellen der neuen Beregnungsanlage für das Kleinfeld, den Trainingsplatz und den Hauptplatz mitgeholfen hat.

Für den Bau einer Beregnungsanlage und die anschließende Sanierung der Spielfelder bekommt der FC Osterbuch (FCO) 10000 Euro aus der Gemeindekasse. So beschloss das Gremium in der Sitzung Anfang März auf Antrag des Sportvereins. Die gesamte Fußballjugend der Gemeinde wird dort bestens betreut, waren sich die Räte einig. Und für die Gesundheit der Spieler ist es wichtig, dass die Plätze in einem guten Zustand sind.

Insgesamt werden sich die Kosten voraussichtlich auf 27000 Euro belaufen. Die Beregnungsanlage selbst kostet bereits 17000 Euro, eine günstigere Alternative wäre nicht effektiv auf dem großen Gelände, betonte FCO Vorstandsmitglied Karl Bühler während der Sitzung. Nun ist Bühler froh, dass der Einbau der Beregnungsanlage gut gelaufen ist. Ein Testlauf auf dem Kleinfeld zeigte, dass die Vorgehensweise funktioniert. Der Rasen wurde ausgeschält, der Graben ausgehoben, die Leitungen verlegt, alles verdichtet und wieder mit den ausgelegten Grassoden belegt. „Das Gras ist nicht dürr geworden, das war gut“, bestätigt Bühler. Drei Tage lang haben die Helfer inzwischen auch am Großfeld und am Trainingsfeld gearbeitet, um alles für die 16 Beregner herzurichten, die Gerd Stikel aus Nagold im Schwarzwald einbaute und anschloss. Diese haben eine Kunstrasenabdeckung. „Das ist von der FIFA so vorgeschrieben, um die Verletzungsgefahr zu verringern“, erklärt Stikel.

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250 Meter Leitung liegen jetzt unter dem Rasen

Karl Bühler, der ihn bereits vom Einbau der Beregnungsanlage beim TSV Wertingen kannte, nahm den Kontakt auf. Nachdem die Arbeiten mit Vereinsunterstützung durchgeführt werden, spart der FCO viel Geld, erläutert Stikel.

Nun liegen 250 Meter Leitung unter dem Rasen, knapp 2000 Quadratmeter werden mit dem Wasser aus dem Brunnen besprengt, das somit keine weiteren Kosten verursacht. 500 Arbeitsstunden haben etwa 30 ehrenamtliche Helfer geleistet, freut sich Karl Bühler über den Zusammenhalt im Verein.

Im vergangenen Jahr hatten die Osterbucher bereits die Wasserversorgung hergestellt vom Brunnen am Regenrückhaltebecken. Die Druckerhöhungspumpe von der alten Beregnungsanlage wurde überholt und am Brunnen eingesetzt. Der Schwimmerschalter in den Zisternen wurde eingebaut. Auch an diesen Kosten von 18000 Euro beteiligte sich die Gemeinde mit 8500 Euro.

Nachdem die Beregnung gesichert ist, steht die Sanierung des Hauptfelds an. Dieses wird aufgefüllt und eben gemacht. Und wenn die 1000 Quadratmeter große Fläche an Gras, welches auch bei dieser Aktion ausgeschält wird, wieder angewachsen ist, hat der FC Osterbuch auch in trockenen Sommermonaten die besten Voraussetzungen für einen reibungslosen Spielbetrieb.

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