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Fußball

21.01.2020

Die Trainingsbälle liegen bereit

In wenigen Tagen beginnt für die Fußballmannschaften aus der Region die Vorbereitung auf die Restsaison. Die Trainingsbälle liegen schon bereit.
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In wenigen Tagen beginnt für die Fußballmannschaften aus der Region die Vorbereitung auf die Restsaison. Die Trainingsbälle liegen schon bereit.

Kreisklassen-Spitzenreiter TSV Binswangen beendet in sechs Tagen als erster Verein in der Region die Winterpause. Andere Mannschaften lassen sich noch ein wenig Zeit. Welche Trainer weitermachen und welche nicht

In der Bundesliga rollt seit dem vergangenen Wochenende wieder der Ball, die Vereine in den unteren Amateurklassen befinden sich noch mitten in der Winterpause. Aber nicht mehr lange. Als erster Verein in der Region beginnt am kommenden Montag, 27. Januar, Kreisklassen-Spitzenreiter TSV Binswangen mit den Vorbereitungen auf die Frühjahrsrunde. Anfang Februar folgen dann die restlichen Teams. Bei den meisten Klubs wurden in den vergangenen Tagen bereits die Weichen für die kommende Saison gestellt, sprich die Trainerfrage geklärt. Fünf Vereine aus der Region Wertingen machen mit ihren bisherigen Übungsleitern weiter, bei vier Klubs ist noch keine Entscheidung gefallen. Nachfolgend ein Überblick über den geplanten Start der Vorbereitung sowie über den Stand der Dinge bezüglich der Trainerstellen für die Saison 2020/2021.

Der Bezirksligist hat bereits vor Weihnachten mitgeteilt, dass sowohl Christoph Kehrle (1. Mannschaft) als auch Fabian Knötzinger (2. Mannschaft/ Kreisklasse Nord II) in der kommenden Saison als Übungsleiter das Sagen haben werden. Nach einer intensiven Hallenrunde, die erst mit der Teilnahme am schwäbischen Endrundenturnier in Günzburg endete, dürfen sich Spieler beider Teams noch bis Freitag, 7. Februar, ausruhen. Dann aber geht‘s richtig los, damit die gesteckten Ziele (Klassenerhalt der ersten Mannschaft und Spitzenplatz der Reserve) erreicht werden können.

Nichts dem Zufall überlassen möchte der Spitzenreiter der Kreisklasse Nord II beim Unterfangen Kreisliga-Aufstieg. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen“, betont Sportleiter Nicholas Glogger. Deshalb bittet Trainer Michael Mayerle bereits am kommenden Montag, 27. Januar, seine Schützlinge zur ersten Übungseinheit im neuen Jahr auf den Platz. Ob der 35-Jährige, der seit 2016 bei den Gelb-Schwarzen das Sagen hat, auch in der kommenden Saison als spielender Coach dabei ist, soll sich in diesen Tagen entscheiden. „Wir als Verein wollen ihn unbedingt halten, egal in welcher Liga wir spielen“, verrät Sportleiter Glogger. Die Entscheidung liege allein bei Michael Mayerle.

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Aussichtsreich im Rennen um einen Spitzenplatz in der Kreisklasse Nord II liegt auch der TSV Unterthürheim. Mit Spielertrainer Christoph Wirth habe man sich laut Abteilungsleiter Stefan Mayershofer bereits für eine weitere Zusammenarbeit über diese Saison hinaus geeinigt. Am Montag, 17. Februar, bittet Wirth seine Mannen zum ersten Training nach der Winterpause auf den Platz. Insgesamt sechs Vorbereitungsspiele sind angesetzt, um die Form der Spieler zu testen.

Am Samstag, 8. Februar, treffen sich die Spieler zu einem ersten gemeinsamen Lauf, bevor dann am Dienstag, 18. Februar, das erste offizielle Training beim Tabellenneunten der Kreisklasse Nord II auf dem Programm steht. Die weitere Zusammenarbeit mit Trainer Christoph Kirmse, der erst im vergangenen Sommer zum FC PUZ gekommen ist, ist laut Abteilungsleiter Max Mordstein bereits beschlossene Sache. Insgesamt vier Testspiele bis zum Punktspielauftakt am 22. März gegen Binswangen sind vorgesehen.

Ab Samstag, 1. Februar sollen bei mehreren Laufeinheiten die Grundlagen für die Frühjahrsrunde beim SV Wortelstetten geschaffen werden. So richtig los mit den Übungseinheiten geht es dann am 28. Februar, wenn ein dreitägiges Trainingslager ansteht. Trotz Platz elf in der Kreisklasse ist sportlicher Leiter Stephan Wolf mit dem bisherigen Abschneiden der jungen Mannschaft zufrieden. Die Zusammenarbeit mit Trainer Andreas Seiler geht auch in der kommenden Saison weiter.

Beim Spitzenreiter der A-Klasse West III sind sehr viele Spieler im Fasching aktiv. Deshalb wird erst einen Tag nach Aschermittwoch, nämlich am Donnerstag, 27. Februar, mit der Vorbereitung auf die Restsaison begonnen. Bei den Testspielen gegen Wörleschwang, Baiershofen und Wortelstetten können dann Chefcoach Martin Höchstötter sowie seine Assistenten Christoph Rupprecht und Günter Egger sehen, wie es um die Form der Truppe bestellt ist. Alle drei Übungsleiter haben bereits für die kommende Saison wieder zugesagt, was Abteilungsleiter Arjan Plooij besonders freut.

Die erste Trainingseinheit findet für die Spieler des Tabellenneunten der A-Klasse West III am Mittwoch, 19. Februar, auf dem Kunstrasenplatz in Wertingen statt. Vom 6. bis 8. März zieht es den SV Roggden in ein Trainingslager nach Aalen. Dort soll dann laut Abteilungsleiter Otto Miller durch Trainer Matthias Schmitz der Feinschliff für die Restsaison erfolgen. Ob Schmitz freilich auch in der Saison 2020/2021 in Roggden die Kommandos geben wird, ist indes noch unklar: „Konkrete Gespräche finden Anfang Februar statt“, so Otto Miller gegenüber unserer Zeitung.

Beim Tabellenzehnten der A-Klasse West III hat Mitte Oktober Maximilian Strobel das Amt des Trainers übernommen, nachdem sich der SV Villenbach von Helmut Gruschka getrennt hatte. Strobel wird das Team laut Abteilungsleiter Markus Ohnheiser auch für den Rest der Saison betreuen. Vielleicht schon mit einem Assistenten an seiner Seite. Wie es im kommenden Spieljahr weitergeht, soll sich in den kommenden Tagen entscheiden. Alleine wird Strobel aber nicht mehr weitermachen. „Er braucht aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit auf alle Fälle einen zweiten Mann“, so Ohnheiser. Ob dieser dann an die erste Stelle rückt oder Strobels Assistent wird, sei noch offen. Trainingsauftakt beim SVV ist bereits am Dienstag, 4. Februar.

Das Schlusslicht der A-Klasse West III beginnt am Montag, 10. Februar, mit den Vorbereitungen auf die Restsaison. Dabei soll Spielertrainer Sebastian Girke versuchen, sein Team so in Form zu bringen, dass der Abstieg vermieden werden kann. Ob Girke auch in der kommenden Saison beim FCO als Coach tätig sein wird, hänge laut Teammanager Johann Schuster auch von der Zugehörigkeit der Spielklasse ab.

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